GESCHICHTE



HOCHSTIFT, KLöSTER UND STIFTE


Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg

Bischof und Domkapitel

Reichsstift St. Ulrich und Afra (Benediktiner)

St. Stephan (Kanonissen)

Hl. Kreuz (Augustinerchorherren)

St. Georg (Augustinerchorherren)

St. Moritz (Kollegiatstift)

St. Peter (Kollegiatstift)

St. Gertrud (Kollegiatstift)

St. Magdalena (Dominikaner)

St. Katharina (Dominikanerinnen)

St. Maria Stern (Franziskanerinnen)

St. Ursula (Domikanerinnen)

Hl. Grab (Franziskaner)

St. Salvator (Ex-Jesuiten)

St. Franziskus und sel. Gualfardus (Kapuziner)

St. Elisabeth (Franziskanerinnen)

Herz Jesu / Englische Fräulein (Maria-Ward-Schwestern)

Karmel zum Allerheiligsten Sakrament (Unbeschuhte Karmeliten)

Der Säkularisation entgingen die Englischen Fräulein und die sieben "Stiefelnonnen" von St. Elisabeth, weil sie sich der Mädchenerziehung widmeten. In dem Katasterplan der Stadt Augsburg von 1814 wurden nur die Gebäude und Gärten hervorgehoben, die vor der Säkularisation unmittelbar zu den geistlichen Einrichtungen gehörten. Daneben gab es oft umfangreichen Haus- und Grundbesitz in der Stadt.




Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg

Ein Stadtteil wechselt den Besitzer

Die Reichsabtei St. Ulrich und Afra hatte an mehr als der Hälfte aller Gebäude und Grundstücke des heutigen Ulrichsviertels Eigentumsrechte. Auch diese gingen 1802/03 auf die Stadt über. Augsburg konnte daraus allerdings keinen großen Gewinn erzielen, da der neue Besitz meist nicht veräußert werden durfte.