Diözese München


 


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Klostername: München, Benediktinerabtei St. Bonifaz, Ortsname: München
  München, Benediktinerabtei St. Bonifaz – Geistliches Zentrum der Maxvorstadt       Bereits 20 Jahre nach der Säkularisation erfolgte 1825 mit dem Regierungsantritt König Ludwigs I. die planmäßige Wiedererrichtung kirchlicher Institutionen. Dabei kam den Benediktinern große Bedeutung zu, denn für Ludwig I. verkörperte dieser Orden die ideale Vereinigung von Religion, Wissenschaft und Kunst. Neben der Neugründung von St. Bonifaz in München wurden auch andere bayerische Benediktinerklöster wie Metten (1830), Scheyern (1837) und Weltenburg (1842; ... mehr

Klostername: München, Angerkloster der Armen Schulschwestern, Ortsname: München
München, Angerkloster der Armen Schulschwestern – Pionierinnen des bayerischen Mädchen-Bildungswesens   Maria Theresia von Jesu Gerhardinger (1797-1879) war nach der Gründung der ersten Niederlassung der Armen Schulschwestern in Neunburg vorm Wald 1833 auf der Suche nach einem geeigneten Mutterhaus ihres Ordens in zentraler Lage. In König Ludwig I., dem die Bildung der Jugend ein Anliegen war, fand sie einen mächtigen Förderer. Er stellte der Kongregation die Gebäude des ehemaligen Klarissenklosters am Anger ... mehr

Klostername: München, Barmherzige Brüder, Ortsname: München
München, Barmherzige Brüder – Medizinische Versorgung auf höchstem Niveau  Die Barmherzigen Brüder führten bereits von 1750 bis 1809 in München vor dem Sendlinger Tor das Hospital St. Max, das dann vom Staat konfisziert wurde. 1916, inmitten des Ersten Weltkriegs, gelang es dem Orden in München wieder Fuß zu fassen. Die Brüder erwarben von Georg Gruber die ehemalige Gaststätte „Controlor“ am Nymphenburger Schlossrondell. Nach Umbau entstanden hier ein Männerkrankenhaus mit 30 Betten ... mehr

Klostername: München, Kapuzinerkloster St. Anton, Ortsname: München
München, Kapuzinerkloster St. Anton an der Schmerzhaften Kapelle – Volksnahe Seelsorge   Nachdem das alte Kapuzinerkloster am Lenbachplatz 1802 im Zuge der Säkularisation aufgelöst worden war (München, Kapuziner), erfolgte 1845 unter König Ludwig I. die Wiederansiedlung des Ordens in der Landeshauptstadt. Urban Zaches, ein ehemaliger Kapuziner und Benefiziat von St. Peter, bewerkstelligte die Übertragung der Wallfahrt zur Schmerzhaften Kapelle an den Orden. Die Brüder erhielten ein Grundstück gegenüber dem Alten Südfriedhof ... mehr

Klostername: München, Benediktinerinnenabtei Venio, Ortsname: München
München-Nymphenburg, Benediktinerinnenabtei Venio – Klosterleben im Einklang mit der modernen Berufswelt Marianne Johannes (1900-1993) besuchte 1920 zusammen mit einer Gruppe junger Leute aus dem Katholischen Frauenbund München Exerzitien in Kloster Ettal und erlebte dort den monastischen Tagesablauf, das Choralamt und die gesungenen Stundengebete. Sie war davon so begeistert, dass sie sich dem Orden anschließen wollte. Da ihr vorerst der Eintritt in das Benediktinerinnenkloster Frauenwörth versagt blieb, tat sie sich in München ... mehr

Klostername: München, Provinzialat der Redemptoristen , Ortsname: München
München, Provinzialat der Redemptoristen – Verkündigung und Seelsorge  Der 1732 von dem Neapolitaner Alfons von Liguori gegründete Orden konnte erst dauerhaft in Deutschland Fuß fassen, als König Ludwig I. die österreichischen Redemptoristen 1841 als Seelsorger an die Marienwallfahrt nach Altötting (Kapuzinerkloster St. Magdalena) berief. 1852 gab es bereits sieben Klöster in Bayern und im Rheinland mit über 100 Mitgliedern. Zwei Jahre später kam es dann zur Gründung einer von Österreich unabhängigen deutschen ... mehr

Klostername: München, Kloster St. Gabriel, Ortsname: München
München, Kloster St. Gabriel, Schwestern vom Guten Hirten – Hilfe für Frauen in allen Lebenslagen   Papst Gregor XVI. bestätigte 1835 die von Sr. Maria Eufrasia Pelletier (1796-1868; 1933 selig- und 1940 heiliggesprochen) nach den Statuten des hl. Jean Eudes in Angers (Diözese Metz) gegründete Kongregation „Unserer Frau von der Liebe des Guten Hirten in Angers“. Bis zum Tod der Gründerin hatte sich der Orden bereits mit 110 Niederlassungen weltweit ausgebreitet. Die ... mehr

Klostername: St. Veit, Ortsname: Neumarkt-Sankt Veit
  Neumarkt-Sankt Veit, Benediktinerkloster – zwischen Salzburg und Bayern       Das Kloster Sankt Veit wurde 1121 von Dietmar von Lungau (Schaumberg-Dornberg) gegründet. Mit Zustimmung des Salzburger Erzbischofs Konrad I. ließen sich Mönche aus dem altehrwürdigen Salzburger Kloster St. Peter in dem nur wenige Kilometer vom heutigen Neumarkt-St. Veit entfernten Ort Elsenbach nieder, um eine Tochterabtei aufzubauen. Im September 1132 weihte Bischof Roman von Gurk, der als Koadjutor des Salzburger Erzbischofs fungierte, die Klosterkirche. ... mehr

Klostername: Reisach, Ortsname: Oberaudorf
  Oberaudorf, Reisach, Karmelitenkloster – höfische Eleganz       Im Jahr 1729 teilten der kurfürstlich-bayerische Hofkammerrat Johann Georg Messerer und seine Frau Maria Clara dem Provinzial des Karmelitenordens mit, dass sie beabsichtigen, in ihrer 1721 durch Kauf erworbenen Hofmark Urfahrn eine Einsiedelei zu stiften zum Seelenheil ihrer Familie. Das Angebot umfasste ein Kapital von 16000 Gulden und die kostenlose Überlassung des Baugrunds. Die deutsche Provinz der Karmeliten bestand damals aus neun Klöstern in Städten ... mehr

Klostername: Schleißheim, Mittenheim, Ortsname: Oberschleißheim
Franziskanerkloster Schleißheim-Mittenheim - Die Mönche des "Blauen Kurfürsten" Als Keimzelle des späteren Klosters errichtete Herzog Wilhelm V. von Bayern um 1597 mit dem ersten Schlossbau in Schleißheim eine Klause. Sie war dem hl. Franz von Assisi geweiht. Als Klausner amtierte jeweils ein Kapuziner aus München.Im Frühjahr 1702 überließ Max Emanuel, der "Blaue Kurfürst" der Türkenkriege, mit Zustimmung des Bischofs von Freising die Franziskusklause dem Münchner Konvent der Franziskaner. Durch den Spanischen ... mehr
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