AUGUSTINERCHORHERREN



Vida, Marco Girolamo
Lebenszeit  (1470 – 27.9.1566)

Nachweis  Clm 26416 f. 87r–111r; Clm 26427 f. 40r–58v

Biografie  Er war Regularkanoniker von S. Marco in Mantua, dann Kanoniker von S. Giovanni in Laterano, seit 1532 Bischof von Alba. Sein Hauptwerk ist das 1535 in Cremona erschienene Versepos „Christias“; sein Werk „De arte poetica“, Rom 1527, wirkte bis in die französische Klassik nach. Die Bildvorlage besaß Töpsl bereits im Februar 1761 und war wahrscheinlich ein Kupferstich. Das Gemälde ist noch im selben Jahr gemalt worden. Die Anfertigung als Gemälde innerhalb des Chorherrenzyklus wird auch im Nachruf auf Töpsl erwähnt. Als eine weitere Vorlage wurde von Abt Suardi eine Abzeichnung eines Gemäldes aus der Mailänder Bibliothek von S. Maria della Passione geschickt. Töpsl gibt in seinem Lexikonartikel eine weitere Bildvorlage an: Marci Hieronymi Vidae Cremonensis Canonici Regularis Lateranensis, Albae Episcopi Orationes tres, …, Venetiis 1764 … In fronte exhibetur Effigies Auctoris. Außerdem beschreibt er zwei Medaillen mit der Abbildung von Vida. Aufgrund des Widerspruchs der Lebensdaten Vidas und den auf dem Gemälde angegebenen Daten ist die Identifizierung mit Vida problematisch.. Die Lebensjahre sind mit 96 zwar richtig angegeben, doch im Lexikonartikel wird von Töpsl selbst das richtige Todesjahr 1566 angeführt. Dafür spricht, dass Vida Bischof von Alba im Piemont war. 1721 erschien eine zweibändige Ausgabe seiner Gedichte. Möglich wäre, dass bei der Anfertigung des Gemälde 1761, wie bei dem Gemälde von Louis Sanlecque, Töpsl eine falsche Jahreszahl vorgelegen hat.

Maler  Wenzel Albert (Albrecht)

Entstehungszeit  1761
 

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