AUGUSTINERCHORHERREN



Picinelli, Filippo
Lebenszeit  (21.11.1604 – 24.8.1681)

Wirkungsort  Crescenzago, S. Maria de Crescentiano (Diöz. Mailand) Casorate, S. Maria Bianca de Caserto (Diöz. Mailand)

Nachweis  Clm 26412 f. 189r–192v (Picinellus, Philippus); Clm 26423 f. 153r–154r

Biografie  Nach dem Studium von Philosophie und Religion war er in Reggio und Bologna als Prediger tätig. Picinelli war ein sehr produktiver Schriftsteller. Töpsl führt 25 Werktitel an. Stationen seines klösterlichen Wirkens waren das Priorat in S. Maria della Passione in Mailand und seine Zeit als Abt der Klöster in Creszenzago und Casorate. Die Identifizierung ergibt sich aus dem Lexikonartikel, Töpsl führte an: “Per annos quadraginta quadragesimales conciones habuit, ut plurimum in cathedralibus praecipuarum Italie civitatum episcopis” und bemerkte dann zur Herkunft der Bildvorlage:”… obiit anno 1681 Die XXIV Augusti aetatis LXXVII. Annum obitus et diem indicavit nobis eiusque simul effigiem, prout in Bibliotheca S. Mariae de Passione Mediolani exstat, delineatam transmissit nobis RR. Loci Abbas Antonius Suardus 1752”. Bei der Formulierung der Gemäldeunterschrift konnte Töpsl sich auch auf Jöcher stützen, der im Artikel zu Picinelli schrieb, er “predigte in den fürnehmsten Städten seines Vaterlandes“. Die Vorlage für das Wappen in der Mitte der Bildunterschrift ist leicht verändert dem Hauptwerk von Picinelli, Mundus Symbolicus, entnommen, das 1681 in Köln erschienen war. Die Ausgabe ist die lateinische Übersetzung aus dem italienischen Originals, die von Augustin Erath, dem Wettenhausener Chorherren, vorgenommen wurde. Auf der der Titelseite vorgebundenen Seite finden sich das Wappen von Picinelli, das Wappen von Erath und in der Mitte das Wappen von Dionys Rehlingen, dem Propst von Wettenhausen.

Entstehungszeit  1761–1763
 

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