AUGUSTINERCHORHERREN



Pauernfeind, Augustin
Lebenszeit  (1652 – 30.1.1721)

Wirkungsort  Neustift (Brixen)

Nachweis  Clm 26412 f. 93r, Clm 26423 f. 71r u. f. 72r–74r

Biografie  Pauernfeind trat 1671 in Neustift ein. Nach seiner Priesterweihe 1676 wurde er zum Professor für Theologie und Philosophie an der Lehranstalt des Stiftes bestellt. Nach seiner Wahl 1707 entwickelte er eine rege Bautätigkeit. Sein politisches Wirken beschränkte sich auf seine Tätigkeit im Landtag in Innsbruck. Der auf dem Gemälde Dargestellte ist aufgrund des Kreuzes eindeutig als Propst anzusprechen. Für eine Identifizierung mit Pauernfeind spricht dessen adelige Herkunft, die Töpsl auch im Lexikonartikel als „Nobilis Provincialis Tyrolensis, Traminio ad Athesin oriundus“ hervorhebt. Die Vorlage des Gemäldes ist ein Gemälde in Neustift, das den Propst mit den von ihm ausgeführten Umbauten zeigt. Im Werkverzeichnis des Lexikonartikels führt Töpsl als Nummer III den Titel „Fidelis Consiliarius Principis pro bono et felicisque regime“ an. Er habe diesen Band selbst in Händen. Ausführlich gibt er alle 37 Kapitelüberschriften wieder. Bereits 1760 lagen Töpsl für seine Chorherrengalerie Vorlagen von Fortunat Troyer, Adam Weber und anderen Kanonikern des Stiftes vor. Darunter ist wahrscheinlich auch der Dargestellte zu zählen.

Maler  Johann Baptist Baader

Entstehungszeit  1761/1762
 

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