AUGUSTINERCHORHERREN



Orido, Pietro de
Lebenszeit  (gest. 1448/1452)

Wirkungsort  Padua

Nachweis  Clm 26424 f. 76r–77v (Petrus de Rido)

Biografie  Der aus Padua stammende Orido wurde von Töpsl als „unus ex primis Frigdionariae nunc Lateranensis Congregationis duodecim reformatoribus“ gezählt. Er war zunächst Prior im Marienkloster in Casoreto und wurde 1422 in eine leitende Funktion des Ordens gewählt. Er erließ die Anweisung, dass die Chorherren die Almutia (Ordenskleid mit Kapuze als Kopfbedeckung) tragen müssen. Unter Papst Eugen IV. war R. in Rom und bekleidete das Amt eines Pönitentiars im Lateran. Zwischen 1440 und 1448 war er Prior von S. Bartholomeo in Mantua. Wie aus dem Lexikonartikel hervorgeht, bekam Töpsl die Vorlage aus der Bibliothek von S. Maria della Passione aus Mailand. Auf diesem Bild sei er in einem Buch lesend mit der Almutia abgebildet und der folgenden Unterschrift: Petrus de Rido Patavinus utroque iure peritissimus, pontificales infulas non semel oblatas respuit. Obiit MCCCCLII.“ Als mögliches anderes Todesdatum nennt Töpsl 1448. Die Übermittlung der Vorlage ist über die Lieferungen von Abt Suardi 1761/1762 erfolgt, womit die Anfertigungszeit kurz nach diesem Zeitraum zu setzen ist.

Maler  Johann Baptist Baader

Entstehungszeit  1761–1763
 

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