AUGUSTINERCHORHERREN



Molinet, Claude du
Lebenszeit  (1620–1687)

Wirkungsort  Sainte-Geneviève, Paris

Nachweis  Töpsl, Elenchus, S. 11

Biografie  Er war von 1675 bis 1687 Bibliothekar von Sainte-Geneviève. Die Bibliothek umfasste bei seinem Tod etwa 20000 Bände. Zu seinen Veröffentlichungen zählen „Epistolae“, Paris 1679 und die „Historia summorum pontificum a Martino V. ad Innocentium per Numismata“, Paris 1679. Bereits 1666 veröffentlichte er in Paris seine „Figures des differents de Chanoines Reguliers en ce siècle“. Neben seiner Arbeit als Bibliothekar baute er auch ein Raritätenkabinett auf, das er in dem mit vielen Kupferstichen versehenen Band „Le Cabinet de la Bibliothèque de S. Geneviève“ beschrieb. Das Werk erschien posthum 1692 in Paris. Claude du Molinet ist als „Claudius du Molinet, Cong Gallic., Bibliothecarius & Procurator Gen.“ im Elenchus aufgeführt. Ein Lexikonartikel ist, wahrscheinlich aufgrund der spärlichen Überlieferung des Buchstaben M nicht erhalten. Das Gemälde ist auf einer Liste Töpls von fertiggestellten Bildern vom März 1761 aufgeführt. Die Vorlage wurde dem Werk von Molinet „Le Cabinet“ entnommen. Der Kupferstich ist einem Nachruf Molinets vorgestellt, der am 24.11.1687 im Journal des Sçavans erschienen war und der hier 1692 wieder abgedruckt wurde. Aus diesem Nachruf hat Töpsl eine Reihe von Einzelheiten für seine Bildunterschrift entnommen.

Entstehungszeit  1761
 

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