AUGUSTINERCHORHERREN



Kuen, Michael
Lebenszeit  (9.2.1709 – 10.1.1765)

Wirkungsort  Wengenkloster bei Ulm

Nachweis  Töpsl, Elenchus, S. 15

Biografie  Aus den im Bildtext gemachten Zeitangaben ist die Identifizierung mit Propst Michael Kuen eindeutig. Kuen trat in das Ulmer Chorherrenstift St Michael zu den Wengen ein, war von 1734 bis 1754 Dekan, dann Propst. Mit Töspl führte er eine jahrzehntelange intensive Korrespondenz. Sein Hauptwerk war die Herausgabe einer ausführlichen Sammlung von ordens- und kirchenhistorischen Werken, die bis dahin meist nur im Manuskript vorlagen. Darunter befand sich auch eine mehrbändige Geschichte der Augustinerchorherrenklöster des Wettenhausener Konventualen Franz Petrus (1639–1716), die wiederum von Töpsl ausgiebig für sein Schriftstellerlexikon verwendet wurde. Die Namen des Buchstaben K können nur über den Elenchus erschlossen werden, da die Lexikonartikel, so sie vorhanden waren, nicht überliefert sind. Die Vorlage des Gemäldes stammte aus dem Wengenkloster und war von Kuen selbst zur Verfügung gestellt worden.Außer einem Bild von Kuen selbst sollte dieser Bilder von fünf seiner Vorgänger zur Verfügung stellen, darunter war besonders eine Abbildung von Augustin Erath gewünscht. Im Januar 1762 trafen Vorlagen für die Gemälde von Kuen und von Gregor Trautwein, dem Wengener Dekan und späteren Nachfolger Kuens, in Polling ein. Die Vorlagen für Töpsl wurden von Kuens Bruder Franz Martin angefertigt, wobei Töpsl natürlich die Kostenübernahme anbot. Auch die Vorlage für die Bildunterschrift stammte von Kuen.

Entstehungszeit  1762
 

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