Jüdisches Leben
in Bayern

Synagogen

Abensberg Synagoge

Die jüdische Gemeine lebte bis zur ihrer Vertreibung in der 2. Hälfe des 15. Jahrhunderts in Abensberg. Einige Mitglieder sind noch bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts nachgewiesen. Ihre Lage wird im Bereich der

Acholshausen Synagoge

Die jüdische Gemeinde bestand in Acholshausen seit dem 16. Jahrhundert. Der genaue Zeitpunkt der Erbauung der Synagoge ist nicht bekannt.

Adelsberg Synagoge

Über eine ältere Synagoge ist nur im Zusammenhang mit dem Neubau des jüdischen Gotteshauses, der um 1775 im Schloss erfolgte, die Rede. Der kleine Gebets- und Unterrichtsraum, der sich vermutlich außerhalb des

Adelsdorf Synagoge

Die erste Adelsdorfer Synagoge soll laut einem Urbar von 1617 „hinter oder nach Hanns Boeheim gelegen“ sein. Dieser Flurname lässt heute leider keine Standortbestimmung mehr zu.

Aidhausen Synagoge

1869 wurde auf dem Grundstück der bisherigen Synagoge eine neue Synagoge erbaut. Das Gebäude ist heute profaniert und wird als Wohnhaus genutzt.

Allersheim Synagoge

Der Bau der Synagoge ist in die ersten Jahrzehnte des 18. Jahrhunderts zu datieren. Es ist nicht bekannt, ob es sich um einen Um- oder Neubau handelte. Bei Alemannia Judaica wird zu 1718 eine Güter- und Feldbes

Altenkunstadt Synagoge

Über die ersten jüdischen Gebetsstätten in Altenkunstadt ist nichts überliefert. 1726 errichtete man eine Synagoge im Judenhof 3.

Altenmuhr Synagoge

Lange Zeit gab es in Altenmuhr keine Synagoge. Gottesdienste feierte die Gemeinde in einem nicht näher beschriebenen Privathaus am „Judenhof“, das aber 1801 abgerissen wurde.Am 6. Oktober 1802 genehmigten die B

Altenschönbach Synagoge

Eine Synagoge in Altenschönbach ist erstmals für das Jahr 1728 in einem Bericht des Crailsheimer Amtmann Georg Michael Stetter an den Dorfherrn erwähnt. Für die nicht sicher lokalisierbare Synagoge, die mi

Altenstadt Synagoge

In einem Schutzbrief aus dem Jahr 1719 gewährten die Grafen von Limburg-Styrum den in ihrer Herrschaft wohnenden Juden u.a. die Errichtung einer Synagoge. Der Bau wurde 1722 genehmigt. Das dafür benötigte Bauho

Altenstein Synagoge

Nachdem bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein "Judenschullehrer" dokumentiert ist, gab es in Altenstein Räumlichkeiten für den Religionsunterricht und ein Betstube. Diese haben sich vielleicht

Alzenau-Wasserlos Synagoge

Die Israeliten, die in Alzenau und dem nahegelegenen Wasserlos wohnten, besuchten anfangs die Synagoge in Hörstein. 1769 genehmigte ihnen die kurmainzische Landesregierung einen gemeinsamen Betsaal in der Wasse

Amberg Synagoge

Ein jüdisches Gotteshaus wurde in Amberg erstmals 1384 schriftlich erwähnt. Es befand sich an der Stelle der heutigen Frauenkirche. Nachdem die Israeliten jedoch 1391 unter Kurfürst Ruprecht II. die Stadt verla

Ampfing Synagoge

Die jüdische Gemeinde hatte eigene Einrichtungen, insbesondere auch eine Synagoge (Betsaal). Diese wurde im Theresianum (ehemalige Pfarrökonomie, St.-Martin-Straße 5) in Ampfing eingerichtet, ein

Ansbach Synagoge

Bis 1743 gab es in Ansbach keine eigene Synagoge, sondern nur zwei Betsäle in den Privathäusern der Familie Model und Isarel. Jenes bereits baufällige Haus des Hoffaktors Löw Israel wurde mit dem angrenzendem G

Arnstein Synagoge

In den letzten Jahrzehnten des 17. Jh. hatte die jüdische Gemeinde von Arnstein den zum gemeinsamen Gottesdienst vorgeschriebenen Minjan von zehn religionsmündigen Personen sicher erreicht. Eine erste Betstube

Aschaffenburg Synagoge

Erstmals wird 1267/68 im Nekrolog des Stifts St. Peter und Alexander eine jüdische Schule, bzw. Synagoge genannt, die sich in einem Haus an der damaligen Hauptstraße (heute Dalbergstraße, Ecke Rathausgasse) bef

Aschbach Synagoge

Das um 1720 erbaute Gotteshaus war den Juden von den Freiherrn von Pölnitz zur Nutzung überlassen worden. Es stand bereits auf dem Grundstück des heute noch existierenden Gebäudes der Synagoge in der Bachgasse

Aufseß Synagoge

1722 datiert der Ankauf eines Hauses zur Errichtung einer Synagoge. Bereits 1754/55 erfolgte der Ankauf eines Bauplatzes zum Neubau einer Synagoge. Wann der tatsächliche Baubeginn erfolgte, ist nicht festzustel

Augsburg Synagoge

Erstmals wird eine Synagoge in Augsburg im Stadtrecht aus dem Jahr 1276 genannt. Man darf jedoch davon ausgehen, dass sie schon früher vorhanden war. Ihr genauer Standort wird bei der ehemaligen Kapelle St. Leo

Augsburg - Pfersee Synagoge

In Pfersee bestand eine jüdische Gemeinde bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Es sind die Standorte von zwei Bethäusern überliefert. Das ältere, auch Sitz der Talmudschule, befand sich an der Ecke Fröbelstraße

Augsburg-Kriegshaber Synagoge

Einen eigenen Betsaal besaß die jüdische Gemeinde von Kriegshaber sicher spätestens ab Mitte des 17. Jh.. Man darf davon ausgehen, dass er im Obergeschoss des Hauses von Baruch Günzburger (heute: Ulmer Straße N

Autenhausen Synagoge

In Autenhausen hat wahrscheinlich schon im 18. Jahrhundert ein erster Synagogenbau bestanden. Ein Reliefstein mit der Jahreszahl "1734" oder "1774", der heute in der Nikolauskapelle in Coburg eingelassen ist, d