Vater und Sohn Schülein zählten zu den größten Industriebrauern ihrer Zeit. Josef Schülein (1854-1938) gründete 1895 die "Unionsbrauerei Schülein & Cie." in München. Diese entwickelte sich zu einer der größten Aktienbrauereien Bayerns und fusionierte 1921 mit der Löwenbräu AG. Sein Sohn, Dr. Hermann Schülein (1884-1970) hatte nach einem Jurastudium schrittweise die Geschäfte seines Vaters übernommen. Als Generaldirektor von Löwenbräu AG galt er durch seine Aktienmehrheit auch als Eigentümer. Während des Nationalsozialismus wanderte Schülein mit seiner Familie über die Schweiz nach New York aus. Dort übernahm er den Posten eines Managing Director der Liebmann-Rheingold-Brauerei mit Sitz in der Forest Street, Brooklyn. Obwohl er nie mehr dauerhaft in seine Heimatstadt zurückkehrte, blieb er nach 1945 dennoch München bis zuletzt eng verbunden und verhalf dem Löwenbräu zu einem Wiederaufstieg als führende deutsche Exportbierbrauerei.
Jüdisches Leben
in Bayern
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Hermann Schülein (Schuelein) Brauereidirektor
GND: 1060157446
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