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Stadt Immenstadt i.Allgäu


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Gespalten von Grün und Silber; vorne ein aufrechter, gebogener silberner Fisch, hinten eine halbe bewurzelte grüne Linde am Spalt.


WAPPENGESCHICHTE
Der erste Nachweis für das Wappen stammt von einem Siegel, das aus dem Jahr 1474 überliefert ist mit der Umschrift SIGILLUM CIVITATIS YMMENDORFF. Die Stilistik und der Schrifttyp der Umschrift deuten allerdings darauf hin, dass der Stempel dieses Siegels bereits im dritten Viertel des 14. Jahrhunderts, wohl bald nach der Stadtrechtsurkunde von 1360 geschnitten wurde. Der Stempel dieses Abdrucks ist somit älter als der bisher bekannte aus dem Jahr 1475 mit der Umschrift SIGILLUM CIVITITATIS: IN: IMMENSTATT. Das Immenstädter Wappen ist auch in einem Fenstergitter am Rathauseingang aus dem Jahr 1640 zu sehen. Eine Abbildung aus dem 18. Jahrhundert zeigt im Schildhaupt einen Bienenkorb mit ausschwärmenden Bienen, die als Immen wohl redend für den Ortsnamen standen. Aus dieser Zeit stammt auch der Wappenspruch "Immen, Fisch und Linden sind allhie zu finden". Der Bienenkorb ist auf Siegeln bis 1915 zu sehen. Immendorf wird erstmals 1269 erwähnt. Der Ortsnamen leitet sich von einem Personennamen ab und bedeutet "Dorf des Immo", hat also nichts mit Immen/Bienen zu tun. Die Linde ist das geminderte Wappen der Stadt Lindau und erinnert daran, dass Immenstadt 1360 das Lindauer Stadtrecht erhielt. Der Fisch symbolisiert den ehemaligen Fischreichtum.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit Wappenführung Seit dem 14. Jahrhundert

Rechtsgrundlage  Durch Siegelbild seit 1474 belegt, Stilistik und Schrifttyp der Umschrift deuten auf das dritte Viertel des 14. Jahrhunderts

Änderung  Vom 18. Jahrhundert bis 1915 ist im Siegel der Schild mit einem Bienenkorb gekrönt.

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Stein i. Allgäu


LITERATUR
Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 4, Bremen 1965, S. 79
Stadler, Klemens/Zollhoefer, Friedrich: Wappen schwäbischer Gemeinden, Kempten 1952, S. 71, 164
Handbuch der bayerischen Geschichte, Bd. 3/2, begr. Max Spindler, hg. Andreas Kraus), München 2001, S. 384
Zimmermann, Eduard: Kempter Wappen und Zeichen, in: Allgäuer Geschichtsfreund, 1962, S. 186
Bayerisches Städtebuch, hg. Erich Keyser, Heinz Stoob, Stuttgart 1974, Bd. 2, S. 268-270
Dertsch, Richard: Landkreis Sonthofen (Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Schwaben 7), München 1974, S. 88
Grundmann, Werner: Der Landkreis Oberallgäu. München 1974, o.S.
Reitzenstein, Wolf-Armin von: Lexikon bayerischer Ortsnamen. München 1991 (2. Aufl.), S. 190-191
Eckel, Siegbert: Immenstädter Miniaturen. Geschichte und Geschichtle aus dem Städtle. Zum 650. Stadtjubiläum, Immenstadt 2009, S. 6


FAHNE
Grün-Weiß
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Schwaben
Landkreis  Oberallgäu
Fläche  81.55 qkm
Einwohner  14027
Ew/qkm  172
Breite  47.5667 Nördliche Breite
Länge  10.2167 Östliche Länge
GKZiffer  9780124
PLZ  87509
Region  Region 16 Allgäu
KFZ-Kennz.  OA
Internet  Stadt Immenstadt i.Allgäu
E-Mail  Stadt Immenstadt i.Allgäu
 
1. Bürgermeister Armin Schaupp
Marienplatz 3-4 87509 Immenstadt i.Allgäu (Hausanschrift)
Postfach 1461 87504 Immenstadt i.Allgäu (Postanschrift)
Telefon +49 (0)8323 9988-0
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