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Gemeinde Mönchsdeggingen


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Über rotem Schildfuß, darin ein halber silberner Schragen, gespalten in Blau und Silber; vorne eine golden bewehrte silberne Gans, hinten ein rotes Tatzenkreuz.


WAPPENGESCHICHTE
Den Ort Mönchsdeggingen verbindet eine über 800jährige Geschichte mit der Benediktinerabtei Deggingen, die als ältestes Rieser Kloster gilt. Im Ortsnamen kommt dies deutlich zum Ausdruck. Das Kloster ist eine königliche Stiftung und wurde in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts gegründet. Zwischen 1007 und 1016 schenkte Heinrich II. das Kloster dem Hochstift Bamberg. Dem hl. Martin war die ehemalige Klosterkirche 1192 geweiht, darauf weist die Gans als Attribut des Kirchenpatrons. Im Jahr 1347 verkaufte Konrad von Hürnheim die Burg Hochhaus sowie die Schirmvogtei des Klosters an die Grafen von Oettingen, in deren Besitz die Herrschaft bis zur Säkularisation 1803 blieb. Der silberne Schragen aus dem Stammwappen der Oettinger erinnert an deren Herrschaft im Ort. Die Mönchsdegginger Pfarrei war ursprünglich nicht mit dem Kloster verbunden. Das Dorf hatte zusammen mit den Orten Ziswingen und Merzingen eine eigene Pfarrkirche, die dem hl. Georg geweiht ist. Dies wird durch das Georgskreuz im Gemeindewappen dargestellt.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 1959

Rechtsgrundlage  Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung des Innenministeriums

Beleg  Ministerialentschließung vom 11.02.1959

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Merzingen, Schaffhausen, Ziswingen, Untermagerbein, Rohrbach

Elemente aus Familienwappen von Oettingen


LITERATUR
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1959, S. 32
Der Heimatfreund. Beilage der Rieser Nachrichten für heimatliches Leben aus alter und neuer Zeit., 1959, S. 2
Der Landkreis Donau-Ries und seine Grenzen vor der Gebietsreform 1972, Donauwörth 1991, S. 252-254
Kudorfer, Dieter: Die Grafschaft Oettingen. Territorialer Bestand und innerer Aufbau (Historischer Atlas von Bayern, Schwaben II/3), München 1985, S. 114-115
Kudorfer, Dieter: Nördlingen (Historischer Atlas von Bayern, Schwaben 8), München 1974, S. 238-252
König, Josef Walter: Die Wappen der Kommunen im Landkeis Donau-Ries, Donauwörth 2001, S. 90-91
Unser Landkreis Donau-Ries. München 1978, S. 61-62
Brutscher, Ludwig: Wappen der Heimat. Nördlingen 1988, S. 70-71
Mußgnug, Rudolf: Rieser Gemeindewappen; in: Der Daniel. Heimatkundlich-kulturelle Vierteljahresschrift für das Ries und Umgebung, 1973, Nr. 1, S. 21-23


BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Schwaben
Landkreis  Donau-Ries
Fläche  32.08 qkm
Einwohner  1401
Ew/qkm  44
Breite  48.7833 Nördliche Breite
Länge  10.5833 Östliche Länge
GKZiffer  9779184
PLZ  86751
Region  Region 9 Augsburg
KFZ-Kennz.  DON 
Internet  Gemeinde Mönchsdeggingen
E-Mail  Gemeinde Mönchsdeggingen
 
1. Bürgermeister Karl Wiedenmann
Albstr. 30 86751 Mönchsdeggingen (Hausanschrift)
Beuthener Str. 6 86720 Nördlingen (Postanschrift)
Telefon +49 (0)9088 210
Fax +49 (0)9088 427



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