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Gemeinde Auhausen


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Der Vierung von Silber und Schwarz aufgelegt die zweitürmige rote Vorderansicht der Ortskirche.


WAPPENGESCHICHTE
König Ludwig II. verlieh der Gemeinde 1865 ein nicht farbiges Bildsiegel. Darauf war die ehemalige Klosterkirche im früheren Bauzustand zu sehen. Das Gemeindewappen lehnt sich an diese Darstellung an. Die ehemalige Klosterkirche und heutige evangelische Pfarrkirche ist nicht nur Wahrzeichen des Ortes sondern hat auch weltgeschichtliche Bedeutung: 1608, vor dem Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs, schlossen sich hier mehrere protestantische Fürsten zur Union des Bundes evangelischer Reichsfürsten zusammen. 1136 ist erstmals ein Benediktinerkloster in Auhausen erwähnt. Das Dorf kam schon mit der Klosterstiftung zum größten Teil an das Kloster, das auch die Ortsherrschaft innehatte. Seit 1410 nahmen die zollerischen Markgrafen von Ansbach Einfluss auf das Kloster. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1534 säkularisiert, Besitz und Rechte lagen nun ganz in ihren Händen. Daran erinnert die Zollern-Vierung von Silber und Schwarz im Gemeindewappen.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 1959

Rechtsgrundlage  Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung des Innenministeriums

Beleg  Ministerialentschließung vom 27.01.1959

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Dornstadt, Lochenbach

Elemente aus Familienwappen von Ansbach


LITERATUR
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1959, S. 24
Der Heimatfreund. Beilage der Rieser Nachrichten für heimatliches Leben aus alter und neuer Zeit, 1959, S. 2
Stadler, Klemens/Zollhoefer, Friedrich: Wappen der schwäbischen Gemeinden, Kempten 1952, S. 45, 120 (Siegel 19. Jahrhundert)
Der Landkreis Donau-Ries und seine Grenzen vor der Gebietsreform 1972, Donauwörth 1991, S. 270-272
Kudorfer, Dieter: Nördlingen (Historischer Atlas von Bayern, Schwaben 8), München 1974, S. 299-312
König, Josef Walter: Die Wappen der Kommunen im Landkreis Donau-Ries, Donauwörth 2001, S. 44-45
Unser Landkreis Donau-Ries. München 1978, S. 55-56
Brutscher, Ludwig: Wappen der Heimat. Nördlingen 1988, S. 39
Mußgnug, Rudolf: Rieser Gemeindewappen; in: Der Daniel. Heimatkundlich-kulturelle Vierteljahresschrift für das Ries und Umgebung, 1970, Nr. 1, S. 11-12


BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Schwaben
Landkreis  Donau-Ries
Fläche  15.55 qkm
Einwohner  1020
Ew/qkm  66
Breite  49.0167 Nördliche Breite
Länge  10.6333 Östliche Länge
GKZiffer  9779117
PLZ  86736
Region  Region 9 Augsburg
KFZ-Kennz.  DON 
Internet  Gemeinde Auhausen
E-Mail  Gemeinde Auhausen
 
1. Bürgermeister Martin Weiß
Klosterstr. 12 86736 Auhausen (Hausanschrift)
Postfach 1151 86729 Oettingen i.Bay. (Postanschrift)
Telefon +49 (0)9832 7654
Fax +49 (0)9832 708664



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