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Markt Ottobeuren


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Gespalten; vorne in Rot ein halber silberner Adler am Spalt, hinten gespalten von Schwarz und Gold.


WAPPENGESCHICHTE
Die Geschichte der Marktgemeinde Ottobeuren ist sehr eng mit der dortigen Benediktinerabtei verbunden. Das Kloster prägt den Ort bis heute. Dies soll im Gemeindewappen zum Ausdruck kommen. Im ersten Wappen von 1818 steht in silbernem Schild auf grünem Boden ein gotisches Münster mit zwei rot gedeckten Türmen. Die Gemeinde wünschte 1835 bereits den halben Adler und die Rosette aus dem Konventswappen in den bayerischen Farben Silber und Blau. Die Regierung lehnte diesen Entwurf ab. Nach dem Vorschlag des Bayerischen Hauptstaatsarchivs verlieh 1938 der Reichstatthalter in Bayern dem Ort ein neues Wappen. Damit ist in Ottobeuren der seltene Fall eingetreten, dass eine Gemeinde ein völlig neues Wappen verliehen bekam. Seit Abt Wilhelm von Lustenau (1460 bis 1473) ist der silberne Adler auf rotem Grund das bekannte Wahrzeichen der Benediktinerabtei Ottobeuren. Zugleich weist er auf die Reichsunmittelbarkeit des Klosters hin. Die Farben Schwarz und Gold sind der Wappenfigur des ehemaligen Konventswappens entnommen.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit Erstes Wappen 1818; neues Wappen 1938

Rechtsgrundlage  Erstes Wappen: Verleihung 1818. Neues Wappen: Verleihung durch den Reichsstatthalter in Bayern

Beleg  Verleihung am 05.10.1818. Erlass vom 04.01.1938

Änderung  Von 1818 bis 1938 in einem silbernen Schild auf grünem Boden ein gotisches Münster mit zwei rot gedeckten Türmen


LITERATUR
Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 6, Bremen 1968, S. 37
Stadler, Klemens/Zollhoefer, Friedrich: Wappen schwäbischer Gemeinden, Kempten 1952, S. 91, 207
Kolb, Aegidius/Putz, Manfred: Wappen im Landkreis Unterallgäu, Mindelheim 1991, S. 124-125
Landkreis Unterallgäu, red. Aegidius Kolb, Mindelheim 1987, Bd. 2, S. 1178
Blickle, Peter: Memmingen (Historischer Atlas von Bayern, Schwaben 4), München 1967, S. 62-64
Der Landkreis Memmingen. Landschaft, Geschichte, Kultur, Wirtschaft, Memmingen 1971, S. 160-161
Zahlreiche Dokumente und Informationen zur Geschichte Ottobeurens bietet das Internetportal www.ottobeuren-macht-geschichte.de


FAHNE
Gelb-Schwarz mit aufgelegtem Wappen (genehmigt 1988)
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Schwaben
Landkreis  Unterallgäu
Fläche  55.85 qkm
Einwohner  8137
Ew/qkm  146
Breite  47.9333 Nördliche Breite
Länge  10.3 Östliche Länge
GKZiffer  9778186
PLZ  87724
Region  Region 15 Donau-Iller
KFZ-Kennz.  MN
Internet  Markt Ottobeuren
E-Mail  Markt Ottobeuren
 
1. Bürgermeister German Fries
Marktplatz 6 87724 Ottobeuren (Hausanschrift)
Postfach 1129 87720 Ottobeuren (Postanschrift)
Telefon +49 (0)8332 9219-0
Fax +49 (0)8332 9219-90



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