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Markt Dirlewang


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
In Rot zwischen zwei silbernen Zinnentürmen, deren Sockel aus silbernen und blauen Quadern bestehen, ein geschlossenes goldenes Tor mit Einlasspförtchen in silberner Mauer.


WAPPENGESCHICHTE
Dirlewang wird vor 1400 als Markt bezeichnet. Er besaß ein geschriebenes Recht. Allerdings gingen die Urkunden im Dreißigjährigen Krieg verloren. Das kurfürstliche Pfleggericht Mindelheim bestätigte 1657 die einstigen Privilegien und Freiheiten wie Marktrecht, Hochgerichtsbarkeit und Freiheit von den Frondiensten. Ein Wappen wurde dem Ort erst 1725 verliehen. Das Tor zwischen den beiden Türmen soll den Ortsnamen Dirle als schwäbisch Türle erklären. Der Ortsnamen leitet sich vom althochdeutschen 'durnin' ab und bedeutet 'dornig' und meint damit 'eine mit Dornbüschen bewachsene leicht geneigte Fläche'. Derartige lautmalerische Wiedergaben finden sich häufig bei redenden Wappenbildern. Die Farben Silber und Blau im Sockel sind die bayerischen Landesfarben und weisen auf die Zugehörigkeit zu Bayern seit 1616 hin. Dirlewang war samt Kirchensatz stiftkemptisches Lehen. Daran erinnert die rote Schildfarbe des Wappens. Bei Hupp fehlen die silber-blauen Quader.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 1725

Rechtsgrundlage  Verleihung durch Kurfürst Max Emmanuel

Beleg  Verleihung am 15.09.1725


LITERATUR
Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 4, Bremen 1965, S. 41
Stadler, Klemens/Zollhoefer, Friedrich: Wappen schwäbischer Gemeinden, Kempten 1952, S. 55, 136
Hupp, Otto: Deutsche Ortswappen, Bremen o.J., Schwaben Nr. 13
Landkreis Unterallgäu, red. Aegidius Kolb, Mindelheim 1987, Bd. 2, S. 962
Kolb, Aegidius/Putz, Manfred: Wappen im Landkreis Unterallgäu, Mindelheim 1991, S. 68-69
Striebel, Josef: Der ehemalige stiftskemptische Markt Dirlewang; in: Der Landkreis Mindelheim, hg. Andreas Haisch, Mindelheim 1968, S. 158-166
Heimrath, Ralf-Gerhard: Landkreis Mindelheim (Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Schwaben 8), München 1989, S. 28
Reitzenstein, Wolf-Armin von: Lexikon bayerischer Ortsnamen. München 1991 (2. Aufl.), S. 103-104
Vogel, Rudolf: Mindelheim (Historischer Atlas von Bayern, Schwaben 7), München 1970, S. 116-119
König, Jochen: Wappen unserer Gemeinden. Dirlewang; in: Das schöne Allgäu, Heft 7, 1990, S. 75


FAHNE
Gelb-Blau mit aufgelegtem Wappen (seit 1990)
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Schwaben
Landkreis  Unterallgäu
Fläche  23.28 qkm
Einwohner  2091
Ew/qkm  90
Breite  48 Nördliche Breite
Länge  10.5 Östliche Länge
GKZiffer  9778127
PLZ  87742
Region  Region 15 Donau-Iller
KFZ-Kennz.  MN
Internet  Markt Dirlewang
E-Mail  Markt Dirlewang
 
1. Bürgermeister Alois Mayer
Marktstraße 19 87742 Dirlewang (Hausanschrift)
Marktstraße 19 87742 Dirlewang (Postanschrift)
Telefon +49 (0)8267 9696-0
Fax +49 (0)8267 9696-30



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