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Gemeinde Mauerstetten


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Über rotem Dreiberg in Blau eine silberne Mauer mit drei Zinnen; diese überdeckt von einer schwarzen Tanne, deren Stamm ein pfahlweise gestelltes goldenes Schwert aufliegt, das mit seinem Griff den Dreiberg überzieht.


WAPPENGESCHICHTE
Die Gemeinde wünschte ein neues Wappen, da im bisherigen Wappen aus dem Jahr 1962 nur die Orte Mauerstetten, Hausen und Steinholz berücksichtigt waren. Der 1978 eingemeindete Ort Frankenried sollte mit aufgenommen werden. Die gezinnte Mauer steht redend für den Ortsnamen. Dieser deutet auf römische Mauerreste, die bei der Besiedlung noch sichtbar gewesen waren. Die Farben sind dem Wappen der Herren von Ursin-Ronsberg entnommen. Sie waren die Stifter des Klosters Irsee, zu dem Mauerstetten bis zur Säkularisation 1803 gehörte. Der Dreiberg stammt aus dem Wappen der Fraß (Gula) von Wolfsperch, die im 13. Jahrhundert bezeugt sind und in Hausen Grundbesitz hatten. Er versinnbildlicht zugleich die bergige Landschaft des Gemeindegebiets. Die Tanne stellt den Ortsteil Steinholz dar, in dem viele Heimatvertriebene leben. Die Farben von Tanne und Dreiberg sowie von Tanne und Schwert erinnern an die Farben ihrer Herkunftsgebiete: Schwarz und Rot stehen für das Sudetenland, Schwarz und Gold für Schlesien. Das Schwert weist auf den Ortsadel hin, Vögte der Herren von Benzenau, von Stotzingen und ab 1484 der von Kaltental sowie auf die Malstätte und Grafschaftstingstätte des Officium Buron, das nach 1167 in Frankenried bestanden haben soll.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 1980

Rechtsgrundlage  Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung der Regierung von Schwaben

Beleg  Schreiben der Regierung von Schwaben vom 11.02.1980

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Mauerstetten

Elemente aus Familienwappen von Ursin-Ronsberg, Fraß (Gula) von Wolfsperch


LITERATUR
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1962, S. 95 (untergegangenes Wappen von Mauerstetten)
Ostallgäu. Einst und Jetzt, hg. Aegidius Kolb, Ewald Kohler, Marktoberdorf 1984, S. 1167-1169
Zimmermann, Eduard: Kaufbeurer Wappen und Zeichen (Allgäuer Heimatbücher 40), Kempten 1951, S. 29, 349
Eisinger-Schmidt, Claudia: Marktoberdorf (Historischer Atlas von Bayern, Schwaben 14), München 1985, S. 131
Dertsch, Richard: Stadt- und Landkreis Kaufbeuren (Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Schwaben 3), München 1960, S. 56


FAHNE
Schwarz-Gelb-Blau, auch mit aufgelegtem Wappen möglich
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Schwaben
Landkreis  Ostallgäu
Fläche  16.55 qkm
Einwohner  3057
Ew/qkm  185
Breite  47.8833 Nördliche Breite
Länge  10.6667 Östliche Länge
GKZiffer  9777152
PLZ  87665
Region  Region 16 Allgäu
KFZ-Kennz.  OAL
Internet  Gemeinde Mauerstetten
E-Mail  Gemeinde Mauerstetten
 
1. Bürgermeister Armin Holderried
Kirchplatz 4 87665 Mauerstetten (Hausanschrift)
Postfach 1110 87665 Mauerstetten (Postanschrift)
Telefon +49 (0)8341 90937-0
Fax +49 (0)8341 90937-20



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