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Markt Kaltental


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
In Rot über einem dreieckigen silbernen Rost eine goldene Mitra, beseitet von einem senkrechten silbernen Schlüssel und einem senkrechten silbernen Pfeil


WAPPENGESCHICHTE
Der Markt Kaltental entstand 1971 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Aufkirch und Frankenhofen sowie des Marktes Blonhofen, der auch das Marktrecht in die neu entstandene Gemeinde eingebracht hat. Die Namensgebung der neuen Marktgemeinde erfolgte nach heftigen Diskussionen und gegen den Rat des Bayerischen Hauptstaatsarchivs. Der Name hat keinen historischen Bezug und wurde frei gewählt. Alle drei Ortsteile liegen im kalten Tal. Dieser Flurname hat nichts mit Kälte zu tun, sondern leitet sich von Jakob von Kaltental und der Herrschaft Kaltental ab. Die Farben Rot und Silber weisen zusammen mit der Bischofsmitra auf das Hochstift Augsburg hin, das am Ende des Altes Reichs Inhaber aller wesentlichen herrschaftlichen und geistlichen Rechte im Gemeindegebiet war. Der Augsburger Fürstbischof Kardinal Peter I. von Schaumberg (1424 bis 1469) legte 1440 die sogenannte Kardinalstraße an, die das Gemeindegebiet von Nord nach Süd durchzog. Damit wollte er eine Verbindung zwischen dem Hochstift in Augsburg und den augsburg-hochstiftischen Gütern in Füssen schaffen und auf diese Weise den bayerischen Zoll umgehen. Die drei Ortsteile sind mit den Attributen der Heiligen der jeweiligen Kirchen dargestellt: Der Schlüssel ist das Symbol des heiligen Petrus. Die Pfarrkirche in Aufkirch ist den Heiligen Petrus und Paulus geweiht. Der Pfeil repräsentiert als Attribut des heiligen Sebastian den Ortsteil Blonhofen. Der Rost als Attribut des heiligen Laurentius weist auf das Patrozinium der Kirche von Fronhofen hin.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 1982

Rechtsgrundlage  Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung der Regierung von Schwaben

Beleg  Schreiben der Regierung von Schwaben vom 01.07.1982

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Blonhofen


LITERATUR
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1985, S. 80
Ostallgäu. Einst und Jetzt, hg. Aegidius Kolb, Ewald Kohler, Marktoberdorf 1984, S. 1131-1132
Geschichte Schwabens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts (Handbuch der bayerischen Geschichte 3/2, begr. Max Spindler, hg. Andreas Kraus), München 2001, S. 412
Dertsch, Richard: Stadt- und Landkreis Kaufbeuren (Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Schwaben 3), München 1960, S. 37


FAHNE
Gelb-Rot
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Schwaben
Landkreis  Ostallgäu
Fläche  22.14 qkm
Einwohner  1656
Ew/qkm  75
Breite  47.9 Nördliche Breite
Länge  10.75 Östliche Länge
GKZiffer  9777141
PLZ  87662
Region  Region 16 Allgäu
KFZ-Kennz.  OAL
Internet  Markt Kaltental
E-Mail  Markt Kaltental
 
1. Bürgermeister Manfred Hauser
Rathausplatz 1 87662 Kaltental (Hausanschrift)
Kaltentaler Str. 1 87679 Westendorf (Postanschrift)
Telefon +49 (0)8345 312
Fax +49 (0)8345 1686



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