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Gemeinde Germaringen


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
In Rot eine silberne Kirche mit goldenem Dach in Choransicht, zwischen deren zwei goldgedeckten Kuppeltürmen ein sechsstrahliger goldener Stern schwebt.


WAPPENGESCHICHTE
Die Gemeinde Germaringen besteht seit 1978 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Obergermaringen, Untergermaringen und Ketterschwang mit Schwäbishofen. Die Gemeinde führt das in diesem Zusammenhang untergegangene Wappen von Obergermaringen aus dem Jahr 1954 formlos weiter. Die Kirche stellt die St.-Wendlins-Kirche in Obergermaringen dar, das Wahrzeichen der Gemeinde. Sie wurde mit den Mitteln von Pilgern 1697 an der Stelle einer Kapelle erbaut, die 1580 noch belegt ist; die beiden Türme kamen 1726 hinzu. Ursprünglich stand die Kirche auf freiem Feld, westlich vor dem Ort. Zu dieser Wallfahrtsstätte pilgerten jedes Jahr 33 Gemeinden aus der Umgebung. Bis 1935 war der Wendelingstag ein Festtag, an dem alle fünf Jahre ein Umritt stattfand. Der sechsstrahlige goldene Stern ist dem Wappen der Reichsstadt Kaufbeuren entnommen, die in Obergermaringen und Untergermaringen die hohe und niedere Gerichtsbarkeit bis zum Ende des Alten Reichs 1803 inne hatte. Die Farben Rot und Silber sind die Farben des Hochstifts Augsburg, das als weiterer wichtiger Herrschaftsinhaber im Gemeindegebiet belegt ist.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 1954

Rechtsgrundlage  Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung des Innenministeriums

Beleg  Ministerialentschließung vom 29.11.1954 (Obergermaringen)

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Obergermaringen


LITERATUR
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung. 1955, S. 7 (Obergermaringen)
Schmitt, Fritz: Die Wappen der Gemeinden Obergermaringen und Leeder (Kaufbeurer Geschichtsblätter), 1958, S. 11
Ostallgäu. Einst und Jetzt, hg. Aegidius Kolb, Ewald Kohler, Marktoberdorf 1984, S. 1095-1099
Dertsch, Richard: Stadt- und Landkreis Kaufbeuren (Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Schwaben 3), München 1960, S. 23
Der Heimatfreund. Beilage der Augsburger Allgemeinen. 1955, Nr. 1, S. 4 (Obergermaringen)


BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Schwaben
Landkreis  Ostallgäu
Fläche  22.88 qkm
Einwohner  3818
Ew/qkm  167
Breite  47.9333 Nördliche Breite
Länge  10.6667 Östliche Länge
GKZiffer  9777130
PLZ  87656
Region  Region 16 Allgäu
KFZ-Kennz.  OAL
Internet  Gemeinde Germaringen
E-Mail  Gemeinde Germaringen
 
1. Bürgermeister Kaspar Rager
Westendorfer Str. 4a 87656 Germaringen (Hausanschrift)
Westendorfer Str. 4a 87656 Germaringen (Postanschrift)
Telefon +49 (0)8341 9775-0
Fax +49 (0)8341 69658



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