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Stadt Wertingen


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Über Schildfuß mit den bayerischen Rauten gespalten von Rot und Silber, überdeckt mit einer auf der Teilungslinie stehenden zweitürmigen silbernen Kirche in perspektivischer Seitenansicht


WAPPENGESCHICHTE
Die Staufer versahen Wertingen zwischen 1200 und 1250 mit Wall, Graben und Palisadenring und erhoben den Ort wohl auch zum Markt. Stadtrecht ist seit 1297 belegt, aus dieser Zeit ist auch ein Siegelabdruck überliefert, der die zweitürmige romanische Kirche des 1448 aufgehobenen Augustinerinnenklosters Weihenberg zeigt. Das Siegel ist wohl um 1290 entstanden im Zusammenhang mit der Stadterhebung, die in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts angenommen wird. Seitdem ist die Kirche alleiniges Zeichen in allen Siegeln und Wappen. Die Farben des Wappens sind nicht eindeutig überliefert. 1881 stimmte König Ludwig II. einer Wappenänderung zu. Das Wappen wurde durch die bayerischen Rauten im Schildfuß sowie durch die Spaltung von Rot und Silber vermehrt. Die bayerischen Rauten weisen auf die Zugehörigkeit der Stadt zu Bayern seit der Konradinischen Schenkung 1268 hin. Die Farben Rot und Silber stammen aus dem Wappen des Augsburger Hochstifts und stellen die Diözesanzugehörigkeit dar.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 13. Jahrhundert

Rechtsgrundlage  Das Wappen ist aus dem Siegelbild abgeleitet; Siegelführung seit 1297 belegt

Beleg  Signat vom 12.04.1881

Änderung  1881 kommen die bayerischen Rauten im Schildfuß und die Spaltung von Rot und Silber hinzu

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Gottmannshofen, Hohenreichen, Bliensbach, Prettelshofen, Roggden, Hirschbach


LITERATUR
Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 6, Bremen 1968, S. 95
Stadler, Klemens/Zollhoefer, Friedrich: Wappen schwäbischer Gemeinden, Kempten 1952, S. 105, 236-238
Der Landkreis Dillingen an der Donau. Ehedem und heute. 2. Aufl., Dillingen 1982, S. 530-540, 574
Fehn, Klaus: Wertingen (Historischer Atlas von Bayern, Schwaben 3), München 1967, S. 18-19
Bayerisches Städtebuch, hg. Erich Keyser, Heinz Stoob, Stuttgart 1974, Bd. 2, S. 738-740
Geschichte Schwabens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts (Handbuch der bayerischen Geschichte III/2, hg. Andreas Kraus, begr. Max Spindler), München 2001, S. 175


FAHNE
Rot-Weiß
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Schwaben
Landkreis  Dillingen a.d.Donau
Fläche  51.8 qkm
Einwohner  8888
Ew/qkm  172
Breite  48.55 Nördliche Breite
Länge  10.6833 Östliche Länge
GKZiffer  9773182
PLZ  86637
Region  Region 9 Augsburg
KFZ-Kennz.  DLG, WER
Internet  Stadt Wertingen
E-Mail  Stadt Wertingen
 
1. Bürgermeister Willy Lehmeier
Schulstr. 12 86637 Wertingen (Hausanschrift)
Postfach 1224 86635 Wertingen (Postanschrift)
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