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Gemeinde Gössenheim


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Über blauem Schildfuß geteilt von Silber und Rot; oben nebeneinander drei rote Rauten, unten drei aufsteigende silberne Spitzen


WAPPENGESCHICHTE
Die ältesten bekannten Grundherren in Gössenheim waren die Herren von Hohenberg, später Homburg (ob der Werrn). In Gössenheim sind sie 1170 mit Dietrich I. von Hohenberg (geb. 1154) erstmals nachgewiesen; Dietrich I. von Hohenberg ist in der Urkunde von 1170 als Ministerialer des Bischofs von Würzburg genannt, wobei Gössenheim zu dieser Zeit dem Kloster Fulda gehörte. 1381 starben die Hohenberger aus. Die Burg Homburg, die heute als zweitgrößte Burgruine Bayerns gilt, war angeblich von Reinhart von Hohenberg im 11. Jahrhundert errichtet worden; die erste urkundliche Erwähnung der Hohenburg stammt von 1157. An die Herrschaft der Hohenberger erinnern die drei Rauten aus dem Familienwappen. Der fränkische Rechen, die drei silbernen Spitzen in Rot, weist auf die Zugehörigkeit zum Hochstift Würzburg seit 1469 hin, die bis zum Ende des Alten Reichs 1803 währte. Gössenheim gehörte zum würzburgischen Amt Homburg ob der Wern. Grundstock dieses Amtes bildeten die Dörfer und Güter der Herren von Hohenberg und ihrer Besitznachfolger. Der blaue Schildfuß stellt die Lage der Gemeinde an der Wern dar, die das Gemeindegebiet von Südosten nach Nordwesten durchfließt.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 1954

Rechtsgrundlage  Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung des Innenministeriums

Beleg  Ministerialentschließung vom 26.01.1954

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Sachsenheim

Elemente aus Familienwappen von Hohenburg


LITERATUR
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1954, S. 15
Reder, Klaus: Unterfränkisches Wappenbuch, CD-R, Würzburg 1997
Reinwarth, Günter: Zwischen Wald und Main, Würzburg 1984, S. 208-209
Thoma, Günther: Altlandkreis Gemünden, Würzburg 1983, S. 59-66
Richter, Karl: Gemünden (Historischer Atlas von Bayern, Franken I/11), München 1963, S. 89-91
Schöler, Eugen: Historische Familienwappen in Franken (J. Siebmachers Grosses Wappenbuch F), Neustadt a.d. Aisch 1975, S. 58, Taf. 20 (von Hohenburg)
Wagner, Heinrich: Bischof Dietrich von Hohenberg (1223-1225) und sein Geschlecht, in: Würzburger Diözesangeschichtsblätter, Bd. 62/63 (2001), S. 1021-1088
Dittrich, Joachim: Burg Hohenburg an der Wern (Homburg), Dettelbach 2010


BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Unterfranken
Landkreis  Main-Spessart
Fläche  11.5 qkm
Einwohner  1176
Ew/qkm  102
Breite  50.0167 Nördliche Breite
Länge  9.78333 Östliche Länge
GKZiffer  9677132
PLZ  97780
Region  Region 2 Würzburg
KFZ-Kennz.  MSP 
Internet  Gemeinde Gössenheim
E-Mail  Gemeinde Gössenheim
 
1. Bürgermeister Theodor Gärtner
Frankfurter Straße 4 a 97737 Gemünden a.Main (Hausanschrift)
Frankfurter Str. 4 a 97737 Gemünden a.Main (Postanschrift)
Telefon +49 (0)9351 9724-12
Fax +49 (0)9351 9724-50



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