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Stadt Klingenberg a.Main


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
In Silber über grünem Dreiberg ein sechsspeichiges rotes Rad.


WAPPENGESCHICHTE
Klingenberg wird 1276 erstmals Stadt genannt. Burg und Stadt kamen 1505 endgültig und ganz in den Besitz des Erzstiftes Mainz und blieben dort bis zum Ende des Alten Reichs 1803. In Siegeln aus dem 16. Jahrhundert und in einer Wappenplastik von 1561 steht der für den Ortsnamen redende Berg, über dem das so genannte Mainzer Rad schwebt. Mit Reskript vom 30. April 1822 wurde das Wappen geändert. Nun stand in Blau ein unterhalbes Rad über grünem Dreiberg. In der Folgezeit wurde das Feld überwiegend silbern mit blauem Schildhaupt dargestellt. Hupp tingierte das Rad rot und ließ das Schildhaupt weg. Im Zuge der Gemeindegebietsreform, als sich die ehemals selbstständigen Gemeinden Röllfeld und Trennfurt sowie die Stadt Klingenberg 1976 zusammenschlossen, ging das Wappen von Klingenberg unter. Der Stadtrat beschloss, das Wappen in der Form anzunehmen, wie es in den Siegeln des 16. Jahrhunderts überliefert ist. Das ganze Mainzer Rad hatte auch die Gemeinde Trennfurt in ihrem Wappen geführt.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 16. Jahrhundert

Rechtsgrundlage  Durch Wappenplastik von 1561 belegt. Beschluss des Stadtrats und Zustimmung der Regierung von Unterfranken

Beleg  Reskript vom 30.04.1822. Schreiben der Regierung von Unterfranken vom 07.07.1977

Änderung  1822 Feldfarbe Blau

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Trennfurt

Elemente aus Familienwappen Klingenberg


LITERATUR
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1978, S. 64
Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 4, Bremen 1965, S. 87
Bayerisches Städtebuch, hg. Erich Keyser, Heinz Stoob, Stuttgart 1971, Bd. 1, S. 301-302
Schöler, Eugen: Fränkische Wappen erzählen Geschichte und Geschichten (Beiträge zur Genealogie, Heraldik, Kultur und Geschichte 1). Neustadt a.d.Aisch 1992, S. 154, 156
Hupp, Otto: Deutsche Ortswappen, Bremen o. J., Unterfranken Nr. 33
Pampuch, Andreas: Stadt- und Landkreiswappen von Unterfranken, Volkach 1972, S. 116-117
Reder, Klaus: Unterfränkisches Wappenbuch, CD-R, Würzburg 1997
Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, hg. Karl Bosl, Bd. 7, 3. Aufl., Stuttgart 1981, S. 362-363
Wohner, Roland: Obernburg (Historischer Atlas von Bayern, Franken, I/17), München 1968, S. 57-58


FAHNE
Blau-Weiß-Grün
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Unterfranken
Landkreis  Miltenberg
Fläche  21.14 qkm
Einwohner  6119
Ew/qkm  289
Breite  49.7842 Nördliche Breite
Länge  9.18611 Östliche Länge
GKZiffer  9676134
PLZ  63911
Region  Region 1 Bayerischer Untermain
KFZ-Kennz.  MIL 
Internet  Stadt Klingenberg a.Main
E-Mail  Stadt Klingenberg a.Main
 
1. Bürgermeister Ralf Reichwein
Rathausstr. 9 63911 Klingenberg a.Main (Hausanschrift)
Rathausstr. 9 63911 Klingenberg a.Main (Postanschrift)
Telefon +49 (0)9372 133-0
Fax +49 (0)9372 133-38



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