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Gemeinde Collenberg


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Durch eine silberne Wellenleiste geteilt von Rot und Blau; oben nebeneinander ein sechsspeichiges silbernes Rad und ein silberner Rüdenkopf mit schwarzem Stachelhalsband; unten drei, zwei zu eins gestellte, wachsende silberne Kolben.


WAPPENGESCHICHTE
Die Gemeinde Collenberg besteht seit 1971 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Fechenbach und Reistenhausen und führt seitdem den Namen Collenberg. Dieser leitet sich von der gleichnamigen, in unmittelbarer Nähe von Fechenbach gelegenen Burgruine ab. Die Schenken von Klingenberg, Reichsministerialen, erbauten vor 1214 die Burg, die seitdem den Namen Kollenberg in Anlehnung an den Namen des Stammvaters Walter Kolbo trägt. Mit dem Aussterben der Schenken von Klingenberg um 1270 kam die Burg in den Besitz der Rüdt, die sich seitdem Rüdt von Collenberg nannten. 1450 erwarben sie Fechenbach und Reistenhausen und bauten diese zu einer selbstständigen Ritterschaft aus. Die Familie ist 1635 im Mannesstamm ausgestorben. Die Burg, die seit 1483 Mainzer Lehen war, fiel daraufhin an den Kurstaat Mainz. Die Streitkolben sind dem Wappen der Schenken von Klingenberg entnommen, der Rüdenkopf dem Wappen der Rüdt von Kollenberg. Das Mainzer Rad sowie die Farben Silber und Rot erinnern an die Landesherrschaft des Kurstaates Mainz bis zum Ende des Alten Reichs 1803. Der silberne Wellenbalken symbolisiert den Main, der das Gemeindegebiet durchfließt.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 1973

Rechtsgrundlage  Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung der Regierung von Unterfranken

Beleg  Schreiben der Regierung von Unterfranken vom 05.04.1973

Elemente aus Familienwappen Schenk von Klingenberg, Rüdt von Collenberg


LITERATUR
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1974, S. 8
Reder, Klaus: Unterfränkisches Wappenbuch, CD-R, Würzburg 1997
Störmer, Wilhelm: Miltenberg. Die Ämter Amorbach und Miltenberg des Mainzer Oberstifts als Modelle geistlicher Territorialität und Herrschaftsintensivierung (Historischer Atlas von Bayern, Franken, I/25), München 1979, S. 88-94
Schöler, Eugen: Historische Familienwappen in Franken (J. Siebmachers Grosses Wappenbuch F), Neustadt a.d. Aisch 1975, S. 95, Taf. 144 (Schenk von Klingenburg), S. 89, Taf. 90 (Rüdt von Collenberg)


BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Unterfranken
Landkreis  Miltenberg
Fläche  23.84 qkm
Einwohner  2417
Ew/qkm  101
Breite  49.7631 Nördliche Breite
Länge  9.32935 Östliche Länge
GKZiffer  9676117
PLZ  97903
Region  Region 1 Bayerischer Untermain
KFZ-Kennz.  MIL 
Internet  Gemeinde Collenberg
E-Mail  Gemeinde Collenberg
 
1. Bürgermeister Karl Josef Ullrich
Kirchplatz 2 97903 Collenberg (Hausanschrift)
Kirchplatz 2 97903 Collenberg (Postanschrift)
Telefon +49 (0)9376 9710-0
Fax +49 (0)9376 9710-20



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