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Stadt Amorbach


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
In Grün eine silberne Kirche in Seitenansicht mit zwei Fassadentürmen, sechseckigem Dachreiter und quadratischem Turm am Chorschluss.


WAPPENGESCHICHTE
Amorbach wurde 1253 zur Stadt erhoben. Es liegt in unmittelbarer Nähe zum gleichnamigen Benediktinerkloster, das im 8. Jahrhundert gegründet wurde. Der Ort und das Kloster waren bis ins 19. Jahrhundert jeder für sich ummauert und durch den Stadtgraben voneinander getrennt. Auch heute noch sind Stadt und Kloster deutlich voneinander abgegrenzt. Amorbach gehörte seit 1272 zum Erzstift Mainz und blieb dort bis zum Ende des Alten Reichs 1803. Aus dem Jahr 1290 sind Abdrucke eines Siegels überliefert mit dem Bild der romanischen Abteikirche. Gleiches Bild steht auch in einem Siegel aus dem späten 14. Jahrhundert, das durch Abdrucke seit 1438 belegt ist. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts änderten sich nur die Architekturformen. Das seit dem 18. Jahrhundert über dem Schild stehende Mainzer Rad musste 1819 als Hinweis auf den einstigen Landesherrn entfallen. Zu dieser Zeit hielt man die Kirchtürme für Gebäude der Stadtbefestigung. An der Decke des Rathauses steht in einer Kartusche mit der Jahreszahl 1687 das Wappen mit dem Großbuchstaben A. Solche Ortsnamen-Initialen in Wappen waren im damaligen Kurstaat Mainz üblich.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 13. Jahrhundert

Rechtsgrundlage  Durch Siegelführung seit 1290 belegt


LITERATUR
Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 4, Bremen 1965, S. 19
Bayerisches Städtebuch, hg. Erich Keyser, Heinz Stoob, Stuttgart 1971, Bd. 1, S. 42-45
Pampuch, Andreas: Stadt- und Landkreiswappen von Unterfranken, Volkach 1972, S. 78-79
Reder, Klaus: Unterfränkisches Wappenbuch, CD-R, Würzburg 1997
Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, hg. Karl Bosl, Bd. 7, 3. Aufl., Stuttgart 1981, S. 23-25
Störmer, Wilhelm: Miltenberg. Die Ämter Amorbach und Miltenberg des Mainzer Oberstifts als Modelle geistlicher Territorialität und Herrschaftsintensivierung (Historischer Atlas von Bayern, Franken, I/25), München 1979, S. 182-186


FAHNE
Rot-Weiß-Grün
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Unterfranken
Landkreis  Miltenberg
Fläche  50.92 qkm
Einwohner  3966
Ew/qkm  78
Breite  49.6442 Nördliche Breite
Länge  9.22028 Östliche Länge
GKZiffer  9676112
PLZ  63916
Region  Region 1 Bayerischer Untermain
KFZ-Kennz.  MIL 
Internet  Stadt Amorbach
E-Mail  Stadt Amorbach
 
1. Bürgermeister Peter Schmitt
Kellereigasse 1 63916 Amorbach (Hausanschrift)
Postfach 1280 63913 Amorbach (Postanschrift)
Telefon +49 (0)9373 209-0
Fax +49 (0)9373 209-33



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