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Große Kreisstadt Rothenburg ob der Tauber


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
In Silber eine schwebende rote Burg mit zwei Zinnentürmen, dazwischen ein spitzbedachtes rotes Häuschen


WAPPENGESCHICHTE
Aus dem Jahr 1303 ist das älteste Siegel überliefert, das wohl 1274 angefertigt wurde. Es zeigt die Umschrift S. CONSILII ET VNIVERSITATIS CIVIVM IN ROTENBVRCH. Im Bild steht die Burg, zwischen den zwei Zinnentürmen ist ein kleines Haus mit Spitzdach auf zwei Pfosten zu sehen. Das Bild wird als Hinweis auf den Landgerichtssitz gedeutet. Die Burg stammt aus dem Siegel der Rothenburger Burgvögte und Schultheißen von 1227 aus der Familie der Küchenmeister von Nortenberg. Auf Rücksiegeln erscheint bis zum 15. Jahrhundert der Großbuchstabe R. Das Wappen wird bereits 1260 von Conrad von Mure erwähnt. An den Stadttoren taucht es im 14. Jahrhundert auf, farbige Abbildungen in Wappenbüchern sind seit dem 15. Jahrhundert überliefert. Seit 1555 erscheint statt der Burg der Reichsadler aus dem Siegel des kaiserlichen Landgerichts mit Brustschild, darin das Stadtwappen mit der Burg. Im 19. Jahrhundert steht die Burg wieder allein im Wappen, meist ohne Gerichtslaube.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 13. Jahrhundert

Rechtsgrundlage  Durch Siegelführung seit 1303 belegt

Änderung  Seit 1555 Reichsadler mit Brustschild, darin das Stadtwappen mit Burg. Im 19. Jahrhundert steht die Burg wieder allein im Wappen, meist ohne Gerichtslaube.

Elemente aus Familienwappen von Nortenberg (Nordenberg)


LITERATUR
Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 6, Bremen 1968, S. 554
Bayerisches Städtebuch, hg. Erich Keyser, Heinz Stoob, Stuttgart 1971, Bd. 1, S. 460-466
Ziegler, Hans-Ulrich: Die Siegel und Wappen der Reichsstädte; in: Reichsstädte in Franken, Aufsätze 1, hg. Rainer A. Müller (Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur 15,1), München 1987, S. 217-220
Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, hg. Karl Bosl, Bd. 7, 3. Aufl., Stuttgart 1981, S. 637-642
Broser, Claus: Wappen im Landkreis Ansbach, Ansbach 1990, S. 86
Reitzenstein, Wolf-Armin von: Lexikon bayerischer Ortsnamen, München 1991 (2. Aufl.), S. 329-330
Der Landkreis Ansbach, hg. Günter Hoeppner, Ansbach 1992, S. 132


FAHNE
Rot-Weiß. Wappenflagge seit 1462 bezeugt Die Farben Rot-Weiß sind die alten Reichsfarben. Die Burg ziert die Bundesfahne der Städte in der Schlachjt bei Gingen 1462. Fahne der Bürgerkompanie von 1738 im Museum: Stadtwappen auf der einen, Doppeladler auf der anderen Seite; letzterer 1803 durch bayerisches Rautenwappen.
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Mittelfranken
Landkreis  Ansbach
Einwohner  10979
Ew/qkm  0
Breite  49.3833 Nördliche Breite
Länge  10.1833 Östliche Länge
GKZiffer  9571193
PLZ  91541
Region  Region 8 Westmittelfranken
KFZ-Kennz.  AN, ROT
Internet  Große Kreisstadt Rothenburg ob der Tauber
E-Mail  Große Kreisstadt Rothenburg ob der Tauber
 
Oberbürgermeister Walter Hartl
Marktplatz 1 91541 Rothenburg ob der Tauber (Hausanschrift)
Postfach 1363 91535 Rothenburg ob der Tauber (Postanschrift)
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