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Gemeinde Redwitz a.d.Rodach


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Unter schwarzem Zinnenschildhaupt in Gold über zwei schräg gekreuzten schwarzen Schraubenschlüsseln ein Schild, darin in Blau drei silberne Balken, überdeckt von einem roten Schrägwellenbalken.


WAPPENGESCHICHTE
Redwitz besteht seit 1978 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Unterlangenstadt, Mannsgereuth, Trainau, Redwitz a. d. Rodach sowie dem Ort Obristfeld der ehemaligen Gemeinde Neuses a. Main. Das Bistum Bamberg und dessen Ministerialen, die Herren von Redwitz, die Marschälle von Kunstadt und die Herren von Kunstadt waren die wichtigsten Herrschaftsinhaber im Gemeindegebiet. Die Adelsfamilien waren von gemeinsamer Herkunft, sie führten alle drei ein gleich gestaltetes Wappen: In Blau drei silberne Balken, überdeckt von einem roten Schrägwellenbalken. Dieses Wappen wurde zur Erinnerung an deren Herrschaft in das Gemeindewappen aufgenommen. Die Farben Schwarz und Gold weisen auf das Hochstift Bamberg. Das Zinnenschildhaupt steht für das Schloss in Redwitz, dessen Bausubstanz zum Teil aus dem 14. Jahrhundert stammt. Die gekreuzten Schraubenschlüssel symbolisieren die starke industrielle Entwicklung im Gemeindegebiet.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 1981

Rechtsgrundlage  Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung der Regierung von Oberfranken

Beleg  Schreiben der Regierung von Oberfranken vom 30.07.1981

Elemente aus Familienwappen von Redwitz, von Kunstadt, Marschälle von Kunstadt


LITERATUR
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1986, S. 48
Stadler, Klemens/Egloffstein, Albrecht von und zu: Die Wappen der oberfränkischen Landkreise, Städte, Märkte und Gemeinden (Die Plassenburg, Schriften für Heimatforschung und Kulturpflege in Ostfranken 48), Kulmbach 1990, S. 302
Voit, Gustav: Der Adel am Obermain. Genealogie edler und ministerialer Geschlechter vom 11. bis 14. Jahrhundert (Die Plassenburg, Schriften für Heimatforschung und Kulturpflege in Ostfranken 28), Kulmbach 1969, S. 160, 173, 276
Unser Landkreis Lichtenfels. Bamberg 1991, S. 84, 126-127
Weiss, Hildegard: Lichtenfels-Staffelstein (Historischer Atlas von Bayern, Franken I/7), München 1959, S. 96


BEARBEITUNG
Stephanie Heyl

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Oberfranken
Landkreis  Lichtenfels
Fläche  14.66 qkm
Einwohner  3368
Ew/qkm  230
Breite  50.1 Nördliche Breite
Länge  10.9833 Östliche Länge
GKZiffer  9478155
PLZ  96257
Region  Region 4 Oberfranken-West
KFZ-Kennz.  LIF 
Internet  Gemeinde Redwitz a.d.Rodach
E-Mail  Gemeinde Redwitz a.d.Rodach
 
1. Bürgermeister Christian Mrosek
Kronacher Str. 41 96257 Redwitz a.d.Rodach (Hausanschrift)
Postfach 100 96255 Redwitz a.d.Rodach (Postanschrift)
Telefon +49 (0)9574 6224-0
Fax +49 (0)9574 6224-44



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