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Stadt Sulzbach-Rosenberg


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
In Rot sechs, drei zu zwei zu eins gestellte silberne heraldische Lilien.


WAPPENGESCHICHTE
Die sechs Lilien gehen zurück auf das apokryphe Wappen der Grafen von Sulzbach und Kastl und finden sich schon auf dem ersten Stadtsiegel von Sulzbach, das in Abdrucken seit 1341 bekannt ist. Sulzbach wird erstmals in der Privilegienbestätigung durch die Herzöge Rudolf und Ludwig 1305 als Stadt bezeichnet. Die Stadt entwickelte sich im 14. Jahrhundert zu einem wichtigen Zentrum des Erzbergbaues und wurde besonders durch Kaiser Karl IV. als Mittelpunkt seines Herrschaftsgebietes auf dem Nordgau gefördert. Während der Zugehörigkeit zu Neuböhmen (1353-1373) kam ein neues Stadtsiegel in Gebrauch, das in Abdrucken von 1364 und 1368 überliefert ist. Es zeigt zwischen zwei Zinnentürmen ein Stadttor mit Fallgitter, über dessen gezinntem spitzgiebeligem Torhaus ein Banner mit dem böhmischen Löwen aufragt. Im dritten Siegel, das in Abdruck von 1380 bekannt ist, wurde wie in fast allen folgenden der Lilienschild im Dreipass wieder aufgenommen. Die erste farbige Wappenabbildung mit den weißen Lilien in Rot findet sich in den Arlberger Wappenbüchern (um 1400), dann im Wernigeroder Wappenbuch (1486-92). Eine Deckenmalerei im Rathaus um 1550 fügt dem Wappenschild zwei keulenschwingende Männer als Schildhalter hinzu. Die Gemeinde Rosenberg, seit 1927 mit eigenem Wappen, wurde 1934 in die Stadt Sulzbach eingemeindet (Sulzbach-Rosenberg).


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 14. Jahrhundert

Rechtsgrundlage  Das Wappen ist aus dem Siegelbild abgeleitet; Siegelführung seit dem 14. Jahrhundert belegt.

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Rosenberg

Elemente aus Familienwappen von Sulzbach


LITERATUR
Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 6, Bremen 1968, S. 72
Bayerisches Städtebuch, hg. v. Erich Keyser und Heinz Stoob, Stuttgart 1974, Bd. 2, S. 657
Oberpfälzer Wappenbuch. Öffentliche Wappen der Oberpfalz, Regensburg [1991], S. 40 f.
Piendl, Max: Herzogtum Sulzbach: Landrichteramt Sulzbach (Historischer Atlas von Bayern, Altbayern 10) München 1957, S. 71-75
Sturm, Heribert: Sulzbach im Wandel der Geschichte (Festschrift zur 950-Jahrfeier der Stadt Sulzbach-Rosenberg), Sulzbach-Rosenberg 1976, S. 13, Nrn. 1, 3, 4
Im Spiegel der Zeiten. Der Landkreis Amberg-Sulzbach, Amberg 1978, S. 144
Sagstetter, Maria Rita: Sulzbach im neuböhmischen Territorium Kaiser Karls IV., in: Eisenerz und Morgenglanz. Geschichte der Stadt Sulzbach-Rosenberg, Amberg 1999, Bd. 1, S. 66 f.
Gappa, Konrad: Wappen - Technik - Wirtschaft: Bergbau und Hüttenwesen, Mineral- und Energiegewinnung sowie deren Produktverwertung in den Emblemen öffentlicher Wappen, Bochum 1999, S. 323 f. (zu Rosenberg)


FAHNE
Weiß-Rot
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Emma Mages

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Oberpfalz
Landkreis  Amberg-Sulzbach
Fläche  53.19 qkm
Einwohner  19380
Ew/qkm  364
Breite  49.4983 Nördliche Breite
Länge  11.7517 Östliche Länge
GKZiffer  9371151
PLZ  92237
Region  Region 6 Oberpfalz-Nord
KFZ-Kennz.  AS, SUL
Internet  Stadt Sulzbach-Rosenberg
E-Mail  Stadt Sulzbach-Rosenberg
 
1. Bürgermeister Michael Göth
Luitpoldplatz 25 92237 Sulzbach-Rosenberg (Hausanschrift)
Postfach 1254 92230 Sulzbach-Rosenberg (Postanschrift)
Telefon +49 (0)9661 510-0
Fax +49 (0)9661 4333



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