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Stadt Regen


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
In Blau unter einem von Rot, Gold und Blau gestreiften Regenbogen eine silberne heraldische Lilie mit goldenen Staubfäden.


WAPPENGESCHICHTE
Der Regenbogen redet für den Ortsnamen und war in der Miniatur auf dem Wappenbrief von 1448 und später fünffarbig (Rot, Grün, Gelb, Grün, Violett) zu sehen. Seit dem 19. Jahrhundert wurde er nur mehr in den drei Farben Rot, Grün und Gelb, später, den Stadtfarben von 1957 entsprechend, in Rot, Gold und Blau koloriert. Die Lilie, im Wappenbrief mit gewichtigen Staubfäden dargestellt, galt als das eigentliche örtliche Symbol. Sie findet sich auf drei Marktsiegeln aus dem 17. und 18. Jahrhundert ohne Regenbogen und ebenso als Brennzeichen. In der Detailgestaltung von Regenbogen und Lilie gab es in der heraldischen Literatur und in den Siegeln einige Varianten wie einen balkenförmigen Regenbogen (Wening) oder die Staubfäden der Lilie als freischwebende goldene Kugeln (Apian). Das Wappen wurde 1448 durch Herzog Albrecht III. verliehen und erscheint auch auf dem gleichzeitigen Siegel. Regen, 1254 erstmals als Markt genannt, wurde 1932 zur Stadt erhoben und nahm 1957 eine Fahne an.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 1448

Rechtsgrundlage  Verleihung des Wappens durch Herzog Albrecht III. von Bayern

Beleg  Wappenbrief vom 10.07.1448; Ministerialentschließung vom 20.05.1957 (Fahne)

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Rinchnachmündt


LITERATUR
Hupp, Otto: Die Wappen und Siegel der deutschen Städte, Flecken und Dörfer, 6. Heft: Oberbayern und Niederbayern, Frankfurt am Main 1912, S. 81, 82
Stadler, Klemens: Die Wappen der niederbayerischen Landkreise und Gemeinden, Landshut 1960, S. 56, 120 f., Siegeltafel III
Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 6, Bremen 1968, S. 48
Bayerisches Städtebuch, hg. v. Erich Keyser und Heinz Stoob, Stuttgart 1974, Bd. 2, S. 572
Burkhardt, Manfred: Regen. Landgerichte Zwiesel und Regen, Pfleggericht Weißenstein (Historischer Atlas von Bayern, Altbayern 34), München 1975, S. 123 ff., bes. S. 127
Sauer, Horst: Ausgewählte Urkunden zur Verfassungsgeschichte Regens: Stadtarchiv Regen, hrsg. von der Stadt Regen zur Feier des 850jährigen Jubiläums der ersten Nennung Regens und des 550jährigen Jubiläums der Wappen- und Siegelverleihung durch Herzog Albrecht III., Regen 1998
Bleibrunner, Hans: Niederbayern. Kulturgeschichte des bayerischen Unterlandes, 2. Aufl., Landshut 1982, Bd. 1, S. 268, 286
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1966, S. 16 (zu Rinchnachmündt)


FAHNE
Rot-Gelb-Blau
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Emma Mages

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Niederbayern
Landkreis  Regen
Fläche  65.15 qkm
Einwohner  10717
Ew/qkm  164
Breite  48.9667 Nördliche Breite
Länge  13.1333 Östliche Länge
GKZiffer  9276138
PLZ  94209
Region  Region 12 Donau-Wald
KFZ-Kennz.  REG
Internet  Stadt Regen
E-Mail  Stadt Regen
 
1. Bürgermeisterin Ilse Oswald
Stadtplatz 2 94209 Regen (Hausanschrift)
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