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Stadt Vilsbiburg


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Gespalten; vorne in Silber ein steigender, Feuer speiender, golden bewehrter roter Panter; hinten die bayerischen Rauten.


WAPPENGESCHICHTE
Der Panter ist das Wappentier aus dem Siegel der 1248 ausgestorbenen pfalzgräflichen Linie der spanheimischen Grafen von Kraiburg und Ortenburg, die seit dem 12. Jahrhundert im Vils- und Rottal reich begütert waren. Die Rauten beziehen sich auf die Wittelsbacher als deren Herrschaftsnachfolger seit 1260, die den Panter als Nebenwappen weiterführten. Dieses Wappen findet sich schon im ältesten Siegel der Stadt, das um 1330/40 entstanden sein dürfte, als Biburg vorübergehend Stadtrechte besaß; das älteste Siegel ist seit 1374 in Abdrucken überliefert. Im ausgehenden 15. Jahrhundert wurde das historische Wappen durch ein anderes verdrängt. Es zeigte im Rautenschild einen Schrägbalken, belegt mit einem springenden Biber. Dies ergab ein für den Ortsnamen falsch redendes Sinnbild. Es tauchte erstmals in einem um 1500 geschnittenen Siegel auf, das in Abdrucken seit 1514 überliefert ist. Dieses Wappen setzte sich auch in der heraldischen Literatur durch und blieb gültig, bis die Stadt 1955 die Wiederannahme des ersten Siegelbildes als Wappen beschloss. Vilsbiburg wurde 1929 wieder zur Stadt erhoben.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 14. Jahrhundert

Rechtsgrundlage  Das Wappen ist im Siegel überliefert; Siegelführung seit um 1330/40 belegt; 1955 Wiederannahme des geschichtlichen Wappens durch Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung des Staatsministeriums des Innern.

Beleg  Ministerialentschließung vom 18.02.1955

Änderung  Ende 15. Jahrhundert; 1955

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Seyboldsdorf

Elemente aus Familienwappen von Kraiburg-Ortenburg, Wittelsbacher


LITERATUR
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1955, S. 23; 1963, S. 24 (zu Seyboldsdorf)
Stadler, Klemens: Die Wappen der niederbayerischen Landkreise und Gemeinden, Landshut 1960, S. 60, 134 f., Siegeltafel II
Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 6, Bremen 1968, S. 84
Bayerisches Städtebuch, hg. v. Erich Keyser und Heinz Stoob, Stuttgart 1974, Bd. 2, S. 691
Hupp, Otto: Die Wappen und Siegel der deutschen Städte, Flecken und Dörfer, 6. Heft: Oberbayern und Niederbayern, Frankfurt am Main 1912, S. 83, 88 (Biberwappen)
Bleibrunner, Hans: Niederbayern. Kulturgeschichte des bayerischen Unterlandes, 2. Aufl., Landshut 1982, Bd. 1, S. 268, 284 f.


FAHNE
Rot-Weiß
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Emma Mages

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Niederbayern
Landkreis  Landshut
Fläche  68.85 qkm
Einwohner  11411
Ew/qkm  166
Breite  48.45 Nördliche Breite
Länge  12.35 Östliche Länge
GKZiffer  9274184
PLZ  84137
Region  Region 13 Landshut
KFZ-Kennz.  LA, VIB
Internet  Stadt Vilsbiburg
E-Mail  Stadt Vilsbiburg
 
1. Bürgermeister Helmut Haider
Stadtplatz 26 84137 Vilsbiburg (Hausanschrift)
Postfach 1246 84132 Vilsbiburg (Postanschrift)
Telefon +49 (0)8741 305-0
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