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Gemeinde Oberhausen


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Geteilt; oben gespalten von Gold und Schwarz, vorne auf rotem Dreiberg eine grüne Eiche mit roten Eicheln, hinten eine goldene Krone, aus der ein silberner Storchenhals mit rotem Schnabel wächst; unten fünfmal von Gold und Blau geteilt.


WAPPENGESCHICHTE
Die Dreiteilung des Wappens erinnert an die Zusammensetzung der Gemeinde aus den bis zur Gebietsreform 1972 eigenständigen Gemeinden Oberhausen, Unterhausen und Sinning. Die fünffache Teilung von Gold und Blau ist das heraldische Kennzeichen der in der Region reich begüterten Grafen von Lechsgemünd-Graisbach, die bis Mitte des 14. Jahrhunderts die Ortsherrschaft in Ober- und Unterhausen innehatten. Der aus der Krone wachsende Storchenhals stammt aus dem Wappen der Schönpüchler zu Sinning, die vom 15. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts ihren Sitz in Sinning hatten. Hans Schönpüchler stiftete in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts die Wallfahrtskirche St. Wolfgang. Die Schönpüchler bauten Sinning zu einer Hofmark mit ausgedehntem Streubesitz aus. Auch ein Großteil der Anwesen in Oberhausen unterstand der Hofmark Sinning. Das Wappen der Schönpüchler ist heute noch an der Friedhofsmauer in Sinning als Steinrelief zu sehen. Die Eiche auf dem roten Dreiberg steht für den ausgedehnten Unterhausener Forst, einem alten Laubwald, der sich über die drei Berge Flachsberg, Stepperg und Buchberg erstreckt. Der Dreiberg kann auch als Hinweis auf die heute in der Gemeinde Oberhausen zusammengefassten drei Dörfer Oberhausen, Unterhausen und Sinning gedeutet werden.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 1983

Rechtsgrundlage  Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung der Regierung von Oberbayern

Beleg  Schreiben der Regierung von Oberbayern vom 12.01.1983

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Ammerfeld, Emskeim, Trugenhofen

Elemente aus Familienwappen von Lechsgemünd-Graisbach, Schönpüchler (Schönpichler)von Sinning


LITERATUR
www.gemeinde-oberhausen.de (Allgemeines)
Unser Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, 2. Aufl., München 1981, S. 63 ff.
Lieberich, Heinz: Die bayerischen Landstände 1313/40-1807 (Materialien zur bayerischen Landesgeschichte 7), München 1990, S. 120
Nadler, Markus: Neuburg an der Donau. Das Landgericht Neuburg und die Pfleggerichte Burgheim und Reichertshofen (Historischer Atlas von Bayern, Schwaben 16), München 2004, S. 92 f., 236 ff., 305 f., 338 f., 409
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1962, S. 56 (zu Ammerfeld); 1963, S. 48 (zu Trugenhofen); 1964, S. 72 (zu Emskeim)


FAHNE
Weiß-Blau-Gelb
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Emma Mages

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Oberbayern
Landkreis  Neuburg-Schrobenhausen
Fläche  31.94 qkm
Einwohner  2741
Ew/qkm  86
Breite  48.7167 Nördliche Breite
Länge  11.1 Östliche Länge
GKZiffer  9185150
PLZ  86697
Region  Region 10 Ingolstadt
KFZ-Kennz.  ND
Internet  Gemeinde Oberhausen
E-Mail  Gemeinde Oberhausen
 
1. Bürgermeister Fridolin Gößl
Hauptstr. 4 86697 Oberhausen (Hausanschrift)
Hauptstr. 4 86697 Oberhausen (Postanschrift)
Telefon +49 (0)8431 6794-0
Fax +49 (0)8431 6794-20



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