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Gemeinde Grafrath


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Geteilt von Rot und Silber, unten ein blauer Wellenbalken; im ganzen überdeckt mit einem goldenen Speer und einer goldenen Rodungshaue in schräger Kreuzung.


WAPPENGESCHICHTE
Die Gemeinde Grafrath wurde 1972 durch Zusammenlegung der bisherigen Gemeinden Wildenroth und Unteralting neu gebildet. Der Wellenbalken symbolisiert die Amper, die das Gemeindegebiet durchzieht (Wildenroth an der Amper). Die Teilung von Rot und Silber ist vom Schildbild der Marschälle von Wildenroth hergeleitet, die sich von 1311 bis 1319 in Pfandbesitz der herzoglichen Burg Wildenroth befanden und auch nach dem Übergang an das Kloster Fürstenfeld (1322) noch Rechte in Wildenroth innehatten. Die Rodungshaue symbolisiert den mit Rodung zusammenhängenden zweiten Teil des Ortsnamens Wildenroth (Wildnisrodung an der Amper). Der goldene Speer erinnert an den heiligen Rasso aus dem Geschlecht der Grafen von Dießen-Andechs, der nach der lokalen Tradition in Grafrath begraben liegt. Sein Grab wurde Mittelpunkt einer bedeutenden Wallfahrt (Kloster- und Wallfahrtskirche St. Rasso in Grafrath, früher Gemarkung Unteralting). Als allgemeines ritterliches Attribut verweist der Speer auch auf frühere Adelsherrschaft im Gemeindegebiet. Das 1967 angenommene Wappen der Gemeinde Wildenroth wurde als Wappen der neuen Gemeinde Grafrath weitergeführt. Erst 1994 beschloss der Gemeinderat die formelle Übernahme des Wappens von Wildenroth, der 1995 die Genehmigung der Regierung von Oberbayern folgte.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit (1972); 1994

Rechtsgrundlage  Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung der Regierung von Oberbayern

Beleg  Ministerialentschließung vom 09.10.1967

Beschlüsse des Gemeinderats vom 29.09., 07.11. und 19.12.1994 (Fahne) und Zustimmung der Regierung von Oberbayern vom 27.07.1995

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Wildenroth

Elemente aus Familienwappen von Wildenroth


LITERATUR
Auskunft von Margit Basse, Gemeinde Grafrath, vom 02.03.2006
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1968, S. 48 (zu Wildenroth)
Albrecht, Dieter: Das Landgericht Weilheim (Historischer Atlas von Bayern, Altbayern 4), München 1952, S. 29
Fried, Pankraz: Die Landgerichte Dachau und Kranzberg (Historischer Atlas von Bayern, Altbayern 11/12), München 1958, S. 28 f., 119 f.
Unser Landkreis Fürstenfeldbruck, Bamberg 1993, S. 75, 181
Denkmäler in Bayern Bd. I.12: Landkreis Fürstenfeldbruck, München 1996, S. 110 ff.


FAHNE
Gold-Blau mit aufgelegtem Wappen
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Emma Mages

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Oberbayern
Landkreis  Fürstenfeldbruck
Fläche  14.43 qkm
Einwohner  3734
Ew/qkm  259
Breite  48.1167 Nördliche Breite
Länge  11.1667 Östliche Länge
GKZiffer  9179125
PLZ  82284
Region  Region 14 München
KFZ-Kennz.  FFB 
Internet  Gemeinde Grafrath
E-Mail  Gemeinde Grafrath
 
1. Bürgermeister Markus Kennerknecht
Hauptstraße 64 82284 Grafrath (Hausanschrift)
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