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Markt Kösching


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Gespalten; vorne die bayerischen Rauten, hinten in Silber auf grünem Boden ein grüner Laubbaum mit goldenem Stamm.


WAPPENGESCHICHTE
Die bayerischen Rauten weisen auf die Orts- und Landesherrschaft der bayerischen Herzöge seit 1293 hin. Zuvor waren die Burg Kösching und ein Teil des nördlich gelegenen Forstes im Besitz der Grafen von Hirschberg. Die Wittelsbacher waren schon seit dem frühen 13. Jahrhundert in Kösching begütert und konnten ihren Besitz zur bedeutendsten Grundherrschaft im Markt ausbauen. Der Baum, anfangs bewurzelt, dann aber immer aus dem Rasenboden wachsend, symbolisiert die Lage des Ortes an ausgedehnten Waldungen. Der Köschinger Forst, ein Mischwald mit Eichen- und Buchenbeständen, spielte auch als wittelsbachisches Jagdrevier eine Rolle. Die Siedlung Kösching entwickelte sich auf dem Areal eines römischen Kastells und wird 1310 erstmals als Markt bezeichnet. Das heutige Wappen führt der Markt Kösching seit dem frühen 17. Jahrhundert. Es ist zwar schon um 1562 als Holzschnitt überliefert, wird jedoch erstmals 1609 und dann ab 1640 ständig in den Siegeln verwendet. Das erste, seit dem 14. Jahrhundert geführte und 1396 erstmals, 1631/33 letztmals nachweisbare Siegel zeigte ein anderes Bild: Inmitten eines Kranzes von zehn, später sieben Bäumen steht der Rautenschild der Wittelsbacher. Die Vielzahl der Bäume brachte den Waldreichtum der Umgebung noch deutlicher zum Ausdruck. In der farbigen Darstellung von 1565 stehen die grünen Bäume im roten Feld.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 14. Jahrhundert

Rechtsgrundlage  Das heutige Wappen ist im zweiten Siegel aus dem 17. Jahrhundert überliefert; Führung dieses Siegels seit 1609 belegt; Siegelführung seit 1396 belegt.

Änderung  17. Jahrhundert

Elemente aus Familienwappen Wittelsbacher


LITERATUR
Hupp, Otto: Die Wappen und Siegel der deutschen Städte, Flecken und Dörfer, 6. Heft: Oberbayern und Niederbayern, Frankfurt am Main 1912, S. 43, 51
Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 4, Bremen 1965, S. 88
Freilinger, Hubert: Ingolstadt und die Gerichte Gerolfing, Kösching, Stammham-Etting, Vohburg, Mainburg und Neustadt a.d.Donau (Historischer Atlas von Bayern, Altbayern 46), München 1977, S. 135, 149 ff.
Zecherle, Karl: Gemeindewappen im Kreis Eichstätt, Eichstätt 1985, S. 40 f.
http://www.altmuehlnet.de/gemeinden/wappen.htm


BEARBEITUNG
Emma Mages

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Oberbayern
Landkreis  Eichstätt
Fläche  55.62 qkm
Einwohner  9326
Ew/qkm  168
Breite  48.8167 Nördliche Breite
Länge  11.5 Östliche Länge
GKZiffer  9176139
PLZ  85092
Region  Region 10 Ingolstadt
KFZ-Kennz.  EI
Internet  Markt Kösching
E-Mail  Markt Kösching
 
1. Bürgermeisterin Andrea Ernhofer
Marktplatz 1 85092 Kösching (Hausanschrift)
Marktplatz 1 85092 Kösching (Postanschrift)
Telefon +49 (0)8456 9891-0
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