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Gemeinde Hepberg


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
Gespalten von Blau und Silber; vorne ein halbes goldenes Mühlrad, hinten ein Rabe.


WAPPENGESCHICHTE
Das halbe Mühlrad ist aus dem für den Namen redenden Wappen der Freiherren Müller von Gnadenegg entnommen, die von etwa 1730 bis 1770 die zum alten bayerischen Landgericht Vohburg gehörende kleine offene Hofmark Hepberg besaßen. Die zu Hepberg gehörenden Güter waren bis 1693 der Hofmark Lenting inkorporiert. Danach wird Hepberg als selbstständige Hofmark bezeichnet (1693 bis um 1730 im Besitz des Bartholomäer-Instituts in Ingolstadt). Von 1730 bis 1840 blieb die Hofmark Hepberg in Personalunion mit der offenen Adelshofmark Lenting verbunden. Das halbe Mühlrad soll auch stellvertretend auf die Reihe der adligen Hofmarksinhaber hinweisen, die als Grund- und Niedergerichtsherren die Gemeindegeschichte mitprägten. Der Rabe, Beizeichen des heiligen Oswald, versinnbildlicht das Patrozinium der ehemaligen Hofmarks- und Expositurkirche von Hepberg, die auf einen romanischen Bau des 13. Jahrhunderts zurückgeht und in der sich bedeutende Fresken aus dem frühen 14. Jahrhundert erhalten haben. Auch die 1951 neu erbaute Pfarrkirche von Hepberg hat ein Oswald-Patrozinium. Die Feldtingierung in Blau und Silber unterstreicht die historische Zugehörigkeit zum altbayerischen Landgericht Vohburg.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 1972

Rechtsgrundlage  Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung der Regierung von Oberbayern

Beleg  Schreiben der Regierung von Oberbayern vom 06.10.1972

Elemente aus Familienwappen Müller von Gnadenegg


LITERATUR
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1973, S. 88
Zimmermann, Eduard: Bayerische Klosterheraldik, München 1930, S. 19 f.
Freilinger, Hubert: Ingolstadt und die Gerichte Gerolfing, Kösching, Stammham-Etting, Vohburg, Mainburg und Neustadt a.d.Donau (Historischer Atlas von Bayern, Altbayern 46), München 1977, S. 197, 213 f., 217
Zecherle, Karl: Gemeindewappen im Kreis Eichstätt, Eichstätt 1985, S. 32 f.
Lieberich, Heinz: Die bayerischen Landstände 1313/40-1807 (Materialien zur bayerischen Landesgeschichte 7), München 1990, S. 194
http://www.altmuehlnet.de/gemeinden/wappen.htm


BEARBEITUNG
Emma Mages

 

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DATEN KOMPAKT
Bezirk  Oberbayern
Landkreis  Eichstätt
Fläche  4.16 qkm
Einwohner  2736
Ew/qkm  658
Breite  48.8167 Nördliche Breite
Länge  11.4667 Östliche Länge
GKZiffer  9176131
PLZ  85120
Region  Region 10 Ingolstadt
KFZ-Kennz.  EI
Internet  Gemeinde Hepberg
E-Mail  Gemeinde Hepberg
 
1. Bürgermeister Albin Steiner
Schulstr. 5 85120 Hepberg (Hausanschrift)
Schulstr. 5 85120 Hepberg (Postanschrift)
Telefon +49 (0)8456 9168-0
Fax +49 (0)8456 9168-10



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