.
Stadt Burghausen


 

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG)
In Rot auf grünem Dreiberg eine silberne Burg mit geöffnetem goldenen Tor. Drei Türme, von denen der mittlere höher und breiter ist; die Dächer sind golden.


WAPPENGESCHICHTE
Die dreitürmige Burg redet für den Stadtnamen und gibt in heraldischer Stilisierung die langgestreckt-ausgedehnte, das Stadtbild prägende Burganlage hoch über dem Salzachtal wieder. Burghausen fiel bei der bayerischen Landesteilung von 1255 an Herzog Heinrich von Niederbayern, der Burghausen als zweite Residenz neben Landshut ausbaute. Der lebhafte Markt hatte spätestens seit der Wende zum 14. Jahrhundert Stadtrecht. Die Stadt soll schon 1290 ein Siegel geführt haben, das jedoch nur als zweifelhafte Nachzeichnung überliefert ist. Gesichert ist die Siegelführung erst mit dem an einer Urkunde des Burghauser Spitals vom 24. September 1332 überlieferten Siegel. Die Gestaltung des Stadtwappens orientiert sich an diesem Siegel, das in Abdrucken bis 1560 überliefert ist. Der Dreiberg im Schildfuß kam erst 1416 dazu. Hupp (1912) hält ihn für heraldisch nicht angebracht. In Abbildungen des 16. Jahrhunderts gleichen sich die drei Türme der Burg in Umfang und Höhe. Die heutige Tingierung mit goldenen Dächern ist seit 1605 (Wappenbuch von Johann Siebmacher) überliefert. Abweichend von dieser geschichtlichen Überlieferung erscheinen die Dächer bei Otto Hupp (1912) und ihm folgend bei Klemens Stadler (1964) in Blau, das Burghauser Stadtwappen wurde entsprechend geführt. 1977 kehrte man zur Tingierung mit den goldenen Dächern zurück, die auf der ältesten Wappenbeschreibung basiert und damit heraldisch maßgeblich ist.


WAPPENDATEN
Wappenführung seit 13. Jahrhundert

Rechtsgrundlage  Das Wappen ist im Siegel überliefert; Siegelführung seit 1332 sicher belegt.

Ehemalige Gemeinden mit eigenem Wappen Raitenhaslach


LITERATUR
Hupp, Otto: Die Wappen und Siegel der deutschen Städte, Flecken und Dörfer, 6. Heft: Oberbayern und Niederbayern, Frankfurt am Main 1912, S. 42, 46
Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 4, Bremen 1965, S. 35
Bayerisches Städtebuch, hg. v. Erich Keyser und Heinz Stoob, Stuttgart 1974, Bd. 2, S. 120
Unser Landkreis Altötting, Bamberg 1985, S. 130, 150 f.
Schwaab, Claudia: Altötting (Historischer Atlas von Bayern, Altbayern 63), München 2005, S. 330 f., 341 ff.
Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1962, S. 72 (zu Raitenhaslach)


FAHNE
Rot-Weiß
Weitere Informationen zu den Fahnen erhalten Sie bei www.kommunalflaggen.de und www.kommunalflaggen.eu



BEARBEITUNG
Emma Mages

 

SUCHE

DATEN KOMPAKT
Bezirk  Oberbayern
Landkreis  Altötting
Fläche  19.85 qkm
Einwohner  17824
Ew/qkm  898
Breite  48.1667 Nördliche Breite
Länge  12.8333 Östliche Länge
GKZiffer  9171112
PLZ  84489
Region  Region 18 Südostoberbayern
KFZ-Kennz.  AÖ 
Internet  Stadt Burghausen
E-Mail  Stadt Burghausen
 
1. Bürgermeister Hans Steindl
Stadtplatz 112 84489 Burghausen (Hausanschrift)
Postfach 1240 84480 Burghausen (Postanschrift)
Telefon +49 (0)8677 887-0
Fax +49 (0)8677 887-222



VORSCHAU WAPPENGALERIE



Mit My Wappen haben wir eine Fotogalerie eingerichtet, in der Sie Ihre Wappenfunde präsentieren können. Unsere Besucher haben schon 2940 Fotos in My Wappen eingestellt.
Es funktioniert ganz einfach: Neues Wappen-Foto hochladen.


KARTE