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Burgruine Homburg, Gössenheim







Baubestand

Die über dem Tränkbach auf einem dreiseitig steil abfallenden Muschelkalksporn errichtete Burg zählt zu den eindrucksvollsten und weitläufigsten Burgruinen Bayerns. Östlich vor der Hauptburg liegt eine mächtige Vorburg mit breitem Halsgraben, geknickter Schildmauer, einem im Unterteil massiv ausgeführten, schlanken Rundturm und einem wuchtigen Torflankierungsturm (so genannter Faulturm = Gefängnisturm). Der Zugang führte durch einen südlichen Torzwinger mit Barbakane (Torvorwerk). Im Hof der Vorburg standen etliche Wirtschaftbauten und die noch teilweise erhaltene Kapelle. Die kleine längsrechteckige, noch immer imposante Hauptburg besaß einen grabenbewehrten doppelten Zwinger nach Süden, eine dünne Schildmauer nach Osten, einen Bergfried nach Süden und war dicht bebaut.

Text: Joachim Zeune