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Burgen in Bayern > Loch > Geschichte
Burgruine Loch, Nittendorf







Geschichte

Die Burg wird 1380 erstmals mit "Jakob Rammelsteiner vom Loch" indirekt genannt, der als Landrichter und Hofmeister in Diensten der bayerischen Herzöge stand. Die von ihm erbaute Burg sollte sein unterhalb liegendes Eisenhammerwerk samt Handelsweg schützen. "Loch" und "Lueg" galten im Hoch- und Spätmittelalter als Synonyme für Höhlenburgen, weshalb die Burg 1424 auch als Lueg erscheint. Bald darauf setzte der wirtschaftliche Niedergang der Rammelsteiner ein. Nach dem Landshuter Erbfolgekrieg (1503) wurde Loch dem Fürstentum Pfalz-Neuburg angegliedert. Mit dem Aussterben der Herren von Rammelstein 1556 kam Loch an die Sauerzapf von Schönhofen, war aber ohne das Hammerwerk, das abgetrennt wurde, bedeutungslos. Die angeblich bereits 1596 ruinöse Burg wird auf einer Zeichnung von 1718 intakt dargestellt. Momentan besitzlos, soll die Burg nun saniert werden.

Text: Joachim Zeune