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Burgen in Bayern > Wolfsegg > Geschichte
Burg Wolfsegg, Wolfsegg







Geschichte

Als erster gesicherter Besitzer der schon zuvor existenten Burg erscheint der 1357 verstorbene Bruno Wolf von Schönleiten, dessen Geschlecht der Burg ihren Namen gab: „Stein (= Burg) des Wolf“. Im folgenden Jahr wird die Burg erstmals urkundlich erwähnt. 1367 erwarben Ulrich von Laaber und sein Vetter Hadamar IV. die Burg, die offenbar um 1400 abbrannte und erneuert werden musste. 1475 kam die Burg an Hans Regeldorfer, dann an Pfalz-Neuburg, das sie 1508 an die Familie Eck verlieh, von 1575 bis 1616 war Wolfsegg in Besitz der Nürnberger Patrizierfamilie Thumer, ab 1619 gehörte sie der Familie Götzengrien. Von 1856 bis 1876 diente die Burg als gräfliche Försterei, dann als Schule, bis sie 1886 durch Schenkung an die Gemeinde Wolfsegg fiel. Von dieser erwarb der Bezirksheimatpfleger Georg Rauchenberger 1933 die Burg. Das von ihm 1970 gegründete Kuratorium Burg Wolfsegg e.V. führte 1986-1989 eine von archäologischen Ausgrabungen begleitete Sanierung durch. Seit 1989 beherbergt die Burg ein Museum zum „Leben auf einer Oberpfälzer Burg“ sowie ein kleines Höhlenmuseum.

Text: Joachim Zeune