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Burgschloss Vilseck (Dagestein), Vilseck







Geschichte

Um 1012 schenkte Kaiser Heinrich II. u.a. V. dem Bamberger Bischof, der hier Pfleger einsetzte. Als Vögte amtierten bis 1188 die Grafen von Sulzbach, dann bis 1200 die Staufer. In dieser Zeit wird als Pfleger ein Ernestus, Comes de Vilseck, genannt. Die Burg wird erstmals Ende des 12. Jhdts. erwähnt. 1430 soll Heinrich Nothaft 600 Gulden in Stadt und Burg V. verbauen, um diese besser vor den Hussiten zu schützen. 1512 nahm Hans von Selbitz im Zuge einer Bamberger Fehde mit Götz von Berlichingen das Burgschloss ein und steckte es in Brand. Vom 17. bis 19. Jdht. führte man am Burgschloss immer wieder Instandsetzungen durch, wobei es bereits 1739/40 Bauschäden am Bergfried gab, der nach einer Teilabtragung im frühen 19. Jhdt. dann 1999-2001, da baufällig, aufwändig gesichert werden musste. Dabei entdeckte man die Torkapelle mit ihren Fresken des 14. Jhdts.

Text: Joachim Zeune