.
 

Trennlinie 01

   Trennlinie 06
Burgen in Bayern > Werdenfels > Geschichte
Burgruine Werdenfels, Garmisch-Partenkirchen-Burgrain







Geschichte

Die nahe einer alten Straße über den Brenner gegründete Burg lässt sich historisch erst 1294 fassen, als Graf Berthold III. von Eschenlohe einen Teil seiner Grafschaft an das Hochstift Freising überschrieb, das kurz darauf die Grafschaft Werdenfels schuf. Die Burg war Sitz zahlreicher Pfleger und Richter sowie Pfandherren, die den Bauunterhalt notdüftig trugen. Bereits 1632 war die Burg so marode, dass der Pflegamtssitz verlegt werden musste. Die Burgmauern dienten fortan als Steinbruch.
Seit 1986 erfolgen Sanierungsmaßnahmen. Die Burg ist heute Mittelpunkt eines Burgenkundlichen Lehrpfads, der vor allem das wirtschaftliche Umfeld der Burg erschließt.
Unrühmliche Bedeutung erhielt die Burg 1589-92 als Gefängnis von mehr als 50 Personen, die der Hexerei beschuldigt auf dem Scheiterhaufen starben.

Text: Joachim Zeune