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Burgen in Bayern > Rumburg > Geschichte
Burgruine Rumburg, Kinding-Enkering







Geschichte

Zwischen 1219 und 1229 erscheint das offenbar edelfreie Geschlecht der Herren von Enkering mehrfach urkundlich, wohingegen die Rumburg als Rannburch erst 1361 urkundlich erstmals direkt genannt wird. Sie befand sich damals in Besitz der Herren von Absberg, die wohl gegen Mitte des 13. Jhdts. in Besitz von Enkering gekommen waren. 1521-1528 hielt der Schwäbische Bund die R. besetzt, da Erasmus von Absberg in die Fehde gegen den Raubritter Hans Thomas von Absberg verstrickt war. 1540 brannte die Burg versehentlich nieder. 1546 erwarb der Eichstätter Bischof Moritz von Hutten Burg und Herrschaft, was einen siebzehnjährigen Rechtsstreit mit der Stammlinie zu Absberg auslöste. Die Burg bleib beim Hochstift, geriet allerdings in Verfall.

Text: Joachim Zeune