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Burgen in Bayern > Marquartstein > Geschichte
Burgruine Marquartstein, Marquartstein







Geschichte

Die Burg soll 1072/75 vom Chiemgaugrafen Marquart II. von Hohenstein als neuer Wohnsitz seines Geschlechts errichtet worden sein und kam 1130 an die Pfalzgrafen von Ortenburg-Frontenhausen. Um 1250 kaufte sie Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern und schuf hier ein Pfleg-, Gerichts- und Kastenamt. 1504, im Landshuter Erbfolgekrieg, nahm Kaiser Maximilian I. die Burg angeblich nach hartem Beschuss ein - was gewissen Zweifeln unterliegt. 1802 wurde das Pfleggericht aufgelöst, 1803 der Nordtrakt abgerissen. 1808 kam es zur Auflassung der Burg, die in der Folge in raschen Abständen unterschiedlich genutzt und umgebaut wurde, was ihrer Bausubstanz nicht gut tat. Nach einer Sanierung und Restaurierung nutzte die Gemeinde die ansonsten unzugängliche Burg seit 1988 für besondere Anlässe.

Text: Joachim Zeune