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Burgen in Bayern > Auerburg > Geschichte
Burgruine Auerburg, Oberaudorf







Geschichte

In den Jahren 1164-70 erscheint ein Propst Willehalm de Ourdorf in Diensten der Grafen von Falkenstein. 1247 gelangen die bayerischen Herzöge in Besitz der Burg, die erst 1329 explizit erwähnt wird. Kurz zuvor erhob man sie zum Pflegersitz bzw. zum Mittelpunkt eines eigenen Landgerichts. 1505 widerstand die Burg einer Belagerung während des Wittelsbacher Erbfolgekriegs. 1620 befand sich die Burg in verwahrlostem Zustand, 1704 wurde sie von österreichischen Truppen niedergebrannt, 1743 von pandurischen Söldnern. Zwei Jahre später wurde die Burg gesprengt. Von 1992 bis 1998 erfolgten Instandsetzungsarbeiten, die in eine aufwändige Erschließung mündeten.
Im Burgtor-Museum ("Klause") unter der Burg findet sich ein Schauraum zur Auerburg.

Text: Joachim Zeune