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Burg Falkenberg, Falkenberg







Geschichte

Die Burg wird erstmals mit Pilegrin de Valkenberch 1154 indirekt erwähnt. Mit dem Aussterben des Geschlechts derer von Falkenberg 1252 kam die Burg 1273 durch Heirat an Landgraf Gebhard von Leuchtenberg, der Falkenberg 1294 nach mehreren kurzfristigen Verpfändungen an den Abt des Klosters Waldsassen veräußerte. 1428 belagerten die Hussiten die Burg vergeblich, die 1648 nach hartem Beschuss von den Schweden eingenommen wurde bereits dreißig Jahre später ruinös war. Dem langen Verfall, der nach der Säkularisation 1809 durch die Nutzung als Steinbruch für den Neubau des Pfarrhofs beschleunigt wurde, begegnete Werner Graf von der Schulenburg, indem er die Ruine 1934 bis 1939 wieder instand setzte und rekonstruierte. Zuvor in Privatbesitz, wurde die Burg im Dezember 2008 vom markt Falkenberg erworben.

Text: Joachim Zeune