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Burgen in Bayern > Ebermannsdorf > Geschichte
Burgruine Ebermannsdorf, Ebermannsdorf







Geschichte

Bereits 1081 erscheint ein Eppo de Ebermundesdorf urkundlich. Er gehörte einem ursprünglich wohl edelfreien Geschlecht an, das dem Hochstift Bamberg, offenbar aber auch den Grafen von Sulzbach nahe stand. Bis ins frühe 14. Jahrhundert werden die Herren von Ebermannsdorf häufig genannt, wobei sie oft Urkunden des Klosters Ensdorf bezeugten. 1123 wird die Johannes dem Täufer geweihte Burgkapelle erwähnt. 1364 saß ein Dieter Tanlacher zu Ebermannsdorf, im 15. Jahrhundert die Familie Kemnather. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts erscheinen die Fuchssteiner, ab 1530 Friedrich Schwarz und im 17. Jahrhundert die Loefen als Inhaber der Hofmark, 1721 dann Johann Josef von Dyrr, 1758 dessen Erben. Noch vor 1480 wurde unterhalb der Burg ein neues Schloss errichtet, was zum endgültigen Untergang der Turmburg beitrug. Die heute in Besitz der Freiherren von Eyb befindliche Turmruine wurde bis 2004 mustergültig saniert, wofür die Eigentümer, die zuvor ihr Schloss saniert hatten, die bayerische Denkmalschutzmedaille erhielten.

Text: Joachim Zeune