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Burgen in Bayern > Rabeneck > Geschichte
Burg Rabeneck, Waischenfeld-Rabeneck







Geschichte

R. wird erstmals indirekt 1257 mit den Ministerialen Siboto de Rabeneck und Chunrad de Rabenekke genannt. Lehensanteile besaßen auch die Ministerialen von Schlüsselberg, Besitzer der nahe gelegenen Burg Rabenstein. Ihre Anteile gelangten 1348 in den Besitz des Hochstifts Bamberg. Von 1388 bis 1530 war die Burg Eigentum der Herren von Stiebar, bis 1603 war sie dem Hochstift Bamberg als Lehen aufgetragen. 1525 wurde die Burg im Bauernkrieg zerstört und bis 1535 wieder errichtet. Von 1603 an gehörte sie wieder den Herren von Rabeneck, ging dann durch Verkauf 1620 an das Hochstift Bamberg und gelangte erst 1717 wieder in die Hände der Rabensteiner. Nach dem Aussterben des Geschlechts kam die Burg 1778 an die Grafen von Schönborn über. Seit 1976 ist sie in Privatbesitz und wird heute intensiv für die Mittelalterszene aufbereitet.

Text: Joachim Zeune