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Burgen in Bayern > Vorderfrankenberg > Geschichte
Burgschloss Vorderfrankenberg, Weigenheim







Geschichte

1254 errichtete der Nürnberger Burggraf Friedrich im Zuge einer offensiven Territorialpolitik in unmittelbarer Nähe der dem Hochstift Würzburg gehörenden Burg Hinterfrankenberg eine Gegenburg V., die 1256 direkt in Erscheinung tritt, als apud Franquenbourc eine Urkunde ausgestellt wurde. 1274 ging die Burghut auf die Brüder Hildebrand und Gottfried von Seinsheim über, denen später die Verwaltung von Hinterfrankenberg übertragen wurde. 1281 vertauschte Burggraf Friedrich die Burg an das Hochstift Würzburg, das sie 1284 an Gottfried von Hohenlohe verpfändete, der als würzburgischer Vogt seit 1271 Hinterfrankenberg hielt. 1362 trug Gerlach von Hohenlohe die Burg zu Lehen an die böhmische Krone. Nach wechselvoller Geschichte, die u. a. von 1390 bis 1423 Burkhard von Seckendorff im Besitz von V. sah, setzte das Domstift Würzburg 1429 Martin von Heßberg als Vogt von F. ein. Bis 1455 erwarb Hans von Absberg stückweise die Burg, die 1520 an Ludwig, Georg und Ulrich von Hutten veräußert wurde. 1783 ging F. an die Freiherren von Pölnitz. Das Burgschloss ist heute im Besitz von Carl Freiherr von Lerchenfeld. Die Vorburg beherbergt momentan eine Gaststätte und mehrere Ferienwohnungen.

Text: Joachim Zeune