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Burgen in Bayern > Scharfeneck > Geschichte
Burgruine Scharfeneck, Oberscheinfeld







Geschichte

Die bis ins 16. Jhdt. hinein "Scheinfeld" genannte Burg war 1114-1202 Sitz eines gleichnamigen edelfreien Geschlechts. 1202 lieh Friderich de Scevvelt Geld vom Bamberger Bischof Thiemo, woraufhin die Burg an das Bistum Bamberg fiel. 1339 erscheint die Burg im Bamberger Burghutverzeichnis, als Johann von Dachsbach, Vogt und Ritter von Scheinfeld, eine Herdstätte "hinter dem Turm" samt Weinstöcken verliehen bekam. Nach 1366 wechselte die Burg wiederholt die Besitzer, darunter der Bamberger Domherr Graf Albrecht von Wertheim und die Ritter von Kappel. 1504 wurde die Burg als baufällig bezeichnet, 1545 zum Bau des Schlosses in Oberscheinfeld gebrochen. Ende 19. Jhdt. und 1972/73 erschloss man den Turm, der 1999-2001 durch den Steigerwaldklub, Zweigverein Oberscheinfeld, sorgsam instand gesetzt wurde.

Text: Joachim Zeune