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Burgschloss Höchstadt a. d. Aisch, Höchstadt a. d. Aisch







Baugeschichte

Die überaus komplizierte und komplexe Baugeschichte des Burgschlosses konnte 1998-2002 im Vorgriff geplanter Instandsetzungsmaßnahmen im Detail abgeklärt werden. Die älteste heute sichtbare Bausubstanz geht auf Bischof Ekbert von Meran (1208-1236) zurück, der stadtseitig einen quadratischen Bergfried errichtete; die dazugehörige Ringmauer und der Palas sind abgegangen. Ende des 13. Jahrhunderts band man den ursprünglich frei stehenden Bergfried mauerbündig in eine Ringmauer ein, gegen deren Westseite sich ein Gebäude lehnte. Wohl in Zusammenhang mit der Stadtwerdung baute man nach 1378 diese Bauten aus. Fürstbischof Albert von Wertheim (1399-1421) errichtete 1410 (Wappentafel mit Datum) einen Saalbau an der Westseite. Von 1572 bis 1574 wurde das Burgschloss im Stil der Renaissance, von 1711 bis 1713 durch den fürstbischöflichen Hofbaumeister Johann Dientzenhofer im Stil des Barock überformt. Dientzenhofer vereinheitlichte dabei Gebäudehöhen und Öffnungen.

Text: Joachim Zeune