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Burgen in Bayern > Abenberg > Geschichte
Burg Abenberg, Abenberg







Geschichte

Abenberg war im 11. und 12. Jahrhundert die Stammburg der mächtigen Herren von Abenberg, Vögte des Hochstifts Bamberg, Grafen des Radenzgaues und Rangaues. Um 1200 erbten die Hohenzollern, Burggrafen von Nürnberg, die Herrschaft Abenberg, die sie schon 1296 an das Bistum Eichstätt veräußerten. Fortan diente die Burg als Pflegamtssitz, geriet nach dessen Auflassung in Verfall. 1662 wurden Baulichkeiten wie der große Wohnturm eingerissen. 1806 kam Abenberg an das Königreich Bayern, das die Burg auf Abbruch verkaufte. 1875 erwarb K. J. Kerschina die Burgruine und führte Wiederaufbauarbeiten durch, die ab 1881 durch Anton Schott weitergeführt wurden. 1982/84 erwarb die Stadt Abenberg die Halbruine und setzte sie gemeinsam mit dem Zweckverband und dem Bezirk bis 1996 als zweiteiliges Museum (Haus fränkischer Geschichte & Klöppelmuseum) und Gaststätte instand.

Text: Joachim Zeune