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Burgen in Bayern > Fluhenstein > Geschichte
Burgruine Fluhenstein, Sonthofen-Berghofen







Geschichte

Nachdem die Brüder Marquard und Oswald von Heimenhofen 1361 die Herrschaft Burgberg unter sich aufteilten, errichtete Oswald 1362 die Burg Fluhenstein. Diese wurde 1444 und 1463 durch den Bischof von Augsburg bzw. die Stadt Kempten eingenommen. Georg d. Ä. von Heimenhofen verkaufte die Burg 1477 an das Hochstift Augsburg, das umgehend in ihr einen Amtsitz installierte und um 1500 durch Bischof Friedrich von Zollern ausbaute. Plünderungen und Beschädigungen durch Bauern (1525), Schmalkalden (1546) und Schweden (1632 und 1633) folgten Instandsetzungen,. Doch ungeachtet dessen verließ der letzte Amtmann 1769 die marode Burg. Im Jahr 1808 verkaufte der bayerische Staat die Ruine auf Abbruch.

Text: Joachim Zeune