Dr. Johann Michael von Seuffert

    • 1786 Lizentiat der Rechte
    • 1788 Repetitor der Hofedelknaben, Professor der Jurisprudenz in Würzburg
    • 1790 Berufung in das Geheime Kabinett des Fürstbischofs Franz Ludwig von Erthal
    • 1792 Hofrat und geheimer Referendär des Fürstbischofs (d.h. dessen engster Berater)
    • 1797-1803 maßgebliche Beteiligung an den Friedensverhandlungen auf reichs- und europäischer Ebene
    • Ab 1806 in Diensten Großherzog Ferdinands als Präsident der Geheimen Hofkommission
    • 1810 politisch ausgeschaltet
    • 1814 nach dem Übergang Würzburgs an Bayern Ernennung zum Hofgerichtspräsidenten
    • 1817 Präsident des Appellationsgerichts für den Untermainkreis
    • 1819-1822 2. Präsident der Kammer der Abgeordneten
    • 1820 Wirklicher Staatsrat
    • Einschätzung: aufgeklärter Beamter bürgerlicher Herkunft; Kritiker der Reichskirche; führt literarischen und diplomatischen Kampf gegen die Säkularisation; hat führende Position unter den gemäßigt Liberalen inne (Bosl, Biographie, S. 724; Leeb, Wahlrecht und Wahlen, Bd. 2, S. 402, 613, 615, 771f.)
    • 1819 und 1822 2. Präsident der Kammer der Abgeordneten

Quelle
Geschichte des Bayerischen Parlaments seit 1819